Aktuelles

Die EULE wird Ortsverband der Grünen

Mit der Gründung des neuen Ortsverbandes Elchingen von Bündnis 90/die GRÜNEN macht sich die Elchinger Umweltliste (EULE) fit für die Zukunft.

Am 10. Oktober 2019 fiel der Startschuss für die Neuorientierung der EULE: Aus den Reihen der Mitglieder wurde ein Grünen-Ortsverband gegründet, dem die EULE ab sofort angehören wird.
Unter dem Dach der Grünen werden die EULE-Kandidaten auch in den Kommunalwahlkampf im März 2020 ziehen.

Die Angliederung an die Grünen bedeutet nicht nur eine Perspektive für die Zukunft der EULE, sondern ist auch eine Rückkehr zur Mutterpartei.
1990 war die Elchinger Umweltliste aus dem damaligen Grünen-Ortsverband entstanden.

Der notwendige Generationenwechsel und der Wunsch nach einem größeren politischen Wirkungskreis führten zur folgerichtigen Entscheidung für die Verschmelzung.
Mit dem starken grünen Partner an ihrer Seite sieht sich die EULE gut aufgestellt für die politische Arbeit in Elchingen und darüber hinaus.
Vor allem Familien und junge Leute sollen durch die Popularität der Grünen angesprochen werden.
In den nächsten Wochen wird der Ortsverband sein Wahlprogramm 2020 detailliert ausarbeiten.

In die Vorstandsämter wurden gewählt:
Sabine Dehner und Thomas Böhm als Sprecher/in, Conni Rudolph und Manfred Bittner als Beisitzer/in und Helga Schneller als Schriftführerin.

Der Ortsverband firmiert unter der Bezeichnung: die EULE - ein Ortsverband von Bündnis 90/die GRÜNEN.

Helga Schneller

Öffentlicher Personennahverkehr und Bürgerbus in Elchingen

Die Elchinger Umweltliste setzt sich seit Jahren für eine Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs in Elchingen ein. Die EULE hat deshalb ein Buskonzept unter dem Arbeitstitel 'Bürgerbus / Flexibus' vor allem für die höher gelegenen Wohnlagen unserer Ortsteile gefordert.
Da dieses Anliegen nur mit anderen Gruppierungen zu erreichen ist, hat die EULE stets die Anträge der anderen Fraktionen zu dieser Thematik am Elchinger Ratstisch unterstützt.
Besonders dankbar sind wir Arthur Maile für seine umfangreiche Konzeptausarbeitung für einen Bürgerbus in Elchingen.

Für die EULE war es wichtig, dass das vorgelegte Konzept nach juristischen und wirtschaftlichen Kriterien überprüft wird.
Die Einbindung des Nahverkehrsberaters Ulrich Grosse (der auch in Langenau bei der Planung des Stadtverkehrs mit dem nauBus aktiv war) hat sich als richtig und vorteilhaft herausgestellt.
Das im Elchinger Gemeinderat vorgestellte Gutachten enthält eine überzeugende Analyse des aktuellen ÖNPV-Angebots:
Neben zum Teil guter Anbindung der Tallagen der Ortsteile, sind die höher gelegenen Wohngebiete in Elchingen nicht durchgängig mit dem ÖNPV zu erreichen.
Die Fahrpläne sind nur schwer durchschaubar und nicht optimal aufeinander abgestimmt.

Gemeindegrundstück in Unterelchingen

Die Zielsetzung des Bürgerbusprojekts, dass alle wichtigen Einrichtungen der Gemeinde angefahren werden sollen, findet Ulrich Grosse richtig.
Nicht geklärt sind für ihn aber Fragen zur Eigenwirtschaftlichkeit, zur Konzessionsvergabe und zum finanziellen Risiko für die Gemeinde.

Im letzten Teil seines Gutachtens schlägt Ulrich Grosse zur Gesamt-Optimierung des ÖNPV in Elchingen eigene Ideen vor:
In Thalfingen sollte eine Kleinbuslinie eingerichtet werden, die im Ringverkehr die Böfinger Straßenbahnendhaltestelle, den Thalfinger Bahnhof, die Ortsmitte, die am Berg gelegenen Wohngebiete und das Rathaus verbindet.
Für Ober- und Unterelchingen schlägt er eine Kleinbuslinie mit den im Bürgerbuskonzept vorgesehenen Haltestellen in den höheren Wohnlagen und Anknüpfungen an das bestehende ÖNPV-Netz in der Tallage vor.
Für die Linienführung der Buslinie 59 (Ulm-Langenau) unterstützt er die vorgeschlagene Einbindung des Einkaufszentrums in Unterelchingen.

Die Elchinger Umweltliste begrüßt diese zum Teil mitinitiierten Vorschläge und hat im Gemeinderat dem Verwaltungsvorschlag zugestimmt.
Demnach soll die Verwaltung mit dem Gutachter Gespräche mit dem Landkreis, mit der DING und den bestehenden Konzessionsträgern
1. über die Bedingungen einer Bürgerbuslinie und alternativ
2. zur Gesamt-Optimierung des bestehenden Angebots im öffentlichen Personennahverkehr in Elchingen
führen.

Riesiger Erfolg für Bayerns Natur

Das Volksbegehren zur Artenvielfalt -für das auch die Elchinger Umweltliste geworben hat- wurde zum erfolgreichsten Volksbegehren der Geschichte in Bayern!
1.745.383 Millionen Unterschriften für ein besseres Naturschutzgesetz wurden abgegeben:
18,4 % der Wahlberechtigten in Bayern und 15,5 % der wahlberechtigten Elchinger Bürger haben sich eingetragen!

Biene am Krokus

Diese hohe Beteiligung hat die bayerische Staatsregierung veranlasst, den Text des Volksbegehrens 'Rettet die Artenvielfalt' zu übernehmen und zum Gesetz zu machen!

Der Vorsitzende des BUND Naturschutz, Richard Mergner, wertete diesen Ausgang als einen Erfolg für die direkte Demokratie. Mit der Annahme des Gesetzentwurfes bringt Bayern eines der weitreichendsten Artenschutzgesetze Europas auf den Weg.

Die Elchinger Umweltliste hofft nun, dass Bayern bei der Bundesregierung einfordert, dass Gifte, die die Bienen gefährden ihre Zulassung verlieren.

Weitere Informationen zum Thema:

Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion - Artenvielfalt: Erfolg für Biene, Hummel und Schmetterling

BUND Naturschutz in Bayern - Riesen-Erfolg: Volksbegehren Rettet die Artenvielfalt wird Gesetz

SPIEGEL ONLINE am 03.4.2019 - Nach Volksbegehren: Rettet die Bienen wird in Bayern Gesetz

Bericht bei Merkur.de am 12.4.2019 - Bienen-Volksbegehren: Initiatoren und Landwirte weitgehend einig

Die Elchinger Umweltliste ruft zur Beteiligung am Volksbegehren auf

Volksbegehren Artenvielfalt

Langzeituntersuchungen haben gezeigt, dass die Anzahl der Fluginsekten in den letzten drei Jahrzehnten
um über 75 Prozent abgenommen hat.

Mit diesem Insektensterben einher geht ein deutlicher Verlust an Nahrung für unsere heimischen Vögel.

Der Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) ruft deshalb dazu auf, die einmalige Chance zu nutzen, etwas gegen das dramatische Insektensterben zu tun:

Gemeinsam mit dem Bund Naturschutz, den Grünen und der ÖDP ist der LBV Träger des Volksbegehrens Rettet die Bienen.

Zentraler Bestandteil des Volksbegehrens ist ein Gesetzentwurf, was konkret in Bayern für eine Verbesserung der Insektenvielfalt getan werden kann.

So ist Bayern das einzige Bundesland, in dem Uferrandstreifen noch landwirtschaftlich genutzt werden dürfen.
Pestizide, Dünger und Schlamm gelagen bei Regen ungehindert in die Gewässer.

Das muss sich ändern!
Uferrandstreifen sind zentrale Trittsteine für die Verbreitung von Insekten.

Die wichtigsten Forderungen des Volksbegehrens in Kürze:

  • Eine bayernweite Vernetzung von Lebensräumen für Tiere schaffen.
  • Strukturreiche Ackersäume, Bäume, kleine Gewässer in der Landwirtschaft erhalten.
  • Blühende Randstreifen an allen Bächen und Gräben.
  • Die ökologische Landwirtschaft massiv ausbauen.
  • 10 Prozent aller Wiesen in Blühwiesen umwandeln.
  • Alle staatlichen Flächen pestizidfrei bewirtschaften.
  • Naturschautz als Teil der Ausbildung von Land- und Forstwirten.

Das neue Naturschautzgesetz soll eine Lebensversicherung für die Artenvielfalt werden!

Die Biene steht exemplarisch für das beängstigende Insektensterben hierzulande und ist das Symbolbild des Volksbegehrens.

Unter allen Bestäubern spielt die Honigbiene die größte ökologische Rolle:

Fast 80 Prozent aller Nutz- und Wildpflanzenarten werden von der Honigbiene bestäubt.
Gleichwohl sind für die Wildpflanzen Hummeln, Fliegen, Wildbienenarten, Schmetterlinge und andere Insekten sowie der Wind wichtige Bestäuber.

An der Biene sehen wir: Ohne Insekten gibt es auf lange Sicht kein Leben auf diesem Planeten.

Sonnenblume mit Biene Oregana mit Biene Margerite mit Schwebefliege Oregano mit Schmetterling

Weitere Informationen zum Thema:

Volksbegehren-Artenvielfalt

LBV - Landesbund für Vogelschutz in Bayern

Reparatur-Café Elchingen - Termine 2019

Das Reparatur-Café Elchingen wird im Jahr 2019 jeweils freitags an folgenden Terminen stattfinden:
1.2., 29.3., 24.5., 21.6., 26.7., 13.9., 15.11., immer von 15 bis 17 Uhr

Ort:            Haus St. Michael bei der Kirche, Unterelchingen
Kontakt:    Rolf Rohde, Tel. 07308-919556, Mail: elchrep@web.de

Mehrere ehrenamtliche Reparaturhelfer kümmern sich um defekte Geräte wie Leuchten, Mixer oder CD-Player.
Auch eine Näherin wird ihre Hilfe beim Ausbessern von Kleidungsstücken anbieten (keine Änderungsarbeiten).
Für das leibliche Wohl ist mit Kaffee und Kuchen gesorgt.

Weitere Informationen zum Thema:

Startschuss für das neue Elchinger Reparatur-Café

Haushalt 2019

Der Haushaltplan 2019 konnte auch diesmal wieder nach Beratungen im Haupt-, Finanz- und Sozialausschuss und in einer Sitzung der Fraktionsvorsitzenden zum Ende des alten Haushaltsjahres 2018 im Gemeinderat mit großer Mehrheit verabschiedet werden.

Der Haushalt basiert auch 2019 wieder an den Pflichtaufgaben denen unsere Gemeinde nachkommen muss und an den vom Gemeinderat bereits 2018 beschlossenen Projekten.
Der Haushaltsplan ist wieder solide gestaltet und an der aktuellen Finanzkraft unserer Gemeinde ausgerichtet. Die Fraktion der Elchinger Umweltliste Eule konnte deshalb dem Haushaltsplan uneingeschränkt zustimmen.

Haushalt 2019

Die Haushaltsentwurfsanalyse zeigte wieder, dass sich die Verwaltungsressorts bei ihren Forderungen zur Mitteleinstellung an den Beschlüssen des Gemeinderats, den gesetzlichen Vorgaben und in ihrem jeweiligen Aufgabenbereich am nötigen Erhalt unserer Infrastruktur ausgerichtet haben.

Der Kämmerer hat mit seinen Übersichten ein einprägsames Gesamtbild der Finanzsituation für die Investitionsplanungen der Jahre 2020 bis 2022 gegeben. Hier bilden u.a. Sanierungsmaßnahmen an Gebäuden und Infrastruktur sowie der Neubau von Kindergärten und Investitionen für die Feuerwehren den Schwerpunkt.

Die EULE begrüßt es, dass mit der Finanzmittelaufnahme im Haushalt unsere Forderung erfüllt werden konnte, den Neubau des Kindergartens in Oberelchingen vor Maßnahmen an anderen Kindergartenstandorten zu realisieren.

Nach dem Fraktionsvorsitzendentreffen war es uns auch wichtig die Forderung aus anderen Fraktionen nach Mitteleinstellung für die Sanierung des Dorfplatzes in Thalfingen zu unterstützen.

Vor dem Hintergrund der finanziellen Herausforderungen der kommenden Jahre -wie deutlichem Abbau der Rücklagen und Aufnahme weiterer Kredite für nötige Investitionen- fordert die EULE-Fraktion, dass wir es schaffen gemeinsam mit den anderen Fraktionen und der Verwaltung Zielvorgaben für die nötigen Maßnahmen der kommenden Jahre zu erarbeiten.

Weitere Informationen zum Thema:

Bericht in der SÜDWEST PRESSE vom 20.12.2018 - Haushalt in Elchingen trotz Skepsis genehmigt

Die Eule auf großer Fahrt in Berlin

Auf Einladung von MdB Ekin Deligöz (Grüne) nahmen 8 Eule-Mitglieder vom 2. bis 4. Dezember 2018 an einer politischen Bildungsfahrt in die Bundeshauptstadt teil.
Es wurde eine unvergessliche Reise mit einer Fülle an Informationen und Erlebnissen.

Ganz nah dran am Polit-Parkett durften wir mit der Führung im Deutschen Bundestag sein.
Bei einer Fragestunde mit Ekin Deligöz erhielten wir detaillierte Einblicke in die Arbeit einer Bundestagsabgeordneten.
Besonders interessiert zeigten sich hier auch die zu unserer Reisegruppe zählenden Schüler aus dem Günzburger Raum.

Der Besuch des Bundesrates und eine Stadtrundfahrt zählten zu den weiteren Highlights.
Tief in die deutsch-deutsche Geschichte tauchten wir an den Gedenkstätten Berliner Mauer, Deutscher Widerstand und Palast der Tränen ein - Stationen, die allen Teilnehmern unter die Haut gingen und starke Eindrücke hinterließen.

Die Eule bedankt sich ganz herzlich bei Ekin Deligöz für die Einladung und Holger Greif vom Ulmer Wahlkreisbüro für die perfekte Organisation.

Helga Schneller

EULE in Berlin bei Ekin Deligöz

Foto: Bundespresseamt

Die EULE plädiert für den Erhalt des Landkreises Neu-Ulm in seiner jetzigen Form

Bei der Gebietsreform 1972 wurde die zuvor kreisfreie Stadt Neu-Ulm in den Landkreis eingegliedert, der ab 1973 den Namen Landkreis Neu-Ulm trägt.
Für den Verlust der Kreisfreiheit wurde Neu-Ulm zur Großen Kreisstadt aufgewertet.
Nach der Eingemeindung umliegender Gemeinden und im solidarischen Verbund mit den den anderen Landkreisgemeinden haben sich Stadt und Kreis Neu-Ulm seitdem sehr positiv entwickelt - ein Erfolg der damaligen Neugliederung des Landkreises.

Mit dem Antrag der Stadt Neu-Ulm wieder die Kreisfreiheit zu erlangen, wird die bisherige Solidarität mit den anderen Städten und Gemeinden im Kreis einseitig aufgekündigt.
Vage Berechnungen im Neu-Ulmer Rathaus sollen Vorteile für die Stadt Neu-Ulm suggerieren.
Einer solidarischen gemeinsamen wirtschaftlichen Zukunft von Kreis und Stadt stehen der Oberbürgermeister der Stadt Neu-Ulm und die Mehrheit der Stadträte in der Hoffnung auf Vorteile im Renommee der Stadt ablehnend gegenüber.

In vielen anderen Regionen Deutschlands hat man erkannt, dass in Zusammenschlüssen die Zukunft erfolgreicher gestaltet werden kann.

Und auch die hiesige IHK-Regionalversammlung konnte mit den bisher vorliegenden Zahlen nicht von der Kreisfreiheit der Stadt Neu-Ulm überzeugt werden.

Sie hat deshalb eine Studie beim SME-Institut für Sozial- und Wirtschaftsforschung in Auftrag gegeben, die eindeutig zu dem Ergebnis kommt, dass die Stadt Neu-Ulm und der Landkreis Neu-Ulm als Einheit wesentlich besser für die Herausforderungen der Zukunft gerüstet sind.

Die Elchinger Umweltliste ist von der gemeinsamen Weiterentwicklung des Landkreises Neu-Ulm überzeugt und unterstützt deshalb die Petition an den Bayerischen Landtag, die dafür wirbt, dass die Große Kreisstadt Neu-Ulm Teil des Landkreises Neu-Ulm bleiben soll.

Wir rufen dazu auf, diese Petition zu unterzeichnen!

Weitere Informationen zum Thema:

Bürgerinitiative Landkreis? Ja Bitte!

Zum Download der Petition 'Neu-Ulm bleibt im Landkreis? Ja, bitte!' an den Bayerischen Landtag

Bericht in der SÜDWEST PRESSE vom 18.01.2019 - Neue Studie rät von Nuxit ab

Bericht in der SÜDWEST PRESSE vom 12.10.2018 - Bund der Steuerzahler lehnt Nuxit ab

Bericht in der Neu-Ulmer Zeitung vom 14.10.2018 - IHK-Studie: Der Nuxit ist schädlich

Bericht in der SÜDWEST PRESSE vom 20.09.2018 - Mit einer Petition den Nuxit stoppen

Bericht in der SÜDWEST PRESSE vom 19.09.2018 - Bündnis gegen Nuxit steht

Bericht in der SÜDWEST PRESSE vom 19.07.2018 - Aus Nuxit? So geht's net! wird Landkreis? Ja bitte!

Bericht in der Süddeutschen Zeitung vom 17.05.2018 - Neu-Ulm will kreisfrei werden

Donau-Iller-Wohnungsgesellschaft Diwog gegründet

Weil in Elchingen und vielen anderen Gemeinden des Kreises Neu-Ulm die Nachfrage nach günstigen Wohnungen steigt, hat die Elchinger Umweltliste im September 2016 den Antrag gestellt, mit der Neu-Ulmer Wohnungsgesellschaft Nuwog Verhandlungen mit dem Ziel der Zusammenarbeit bei der Erstellung von günstigem Wohnraum aufzunehmen.

Nach der Zustimmung des Neu-Ulmer Stadtrats im Februar 2018 konnte jetzt nach ausführlichen erfolgreichen Vertragsverhandlungen den Gemeinderäten der beiden an der Diwog beteiligten Gemeinden Elchingen und Nersingen u.a. der Gesellschaftsvertrag der DIWOG Donau-Iller Wohnungsgesellschaft vorgelegt werden.
Die Gemeinderäte der beiden Gemeinden stimmten jeweils einstimmig zu.

Die Eule begrüßt diesen Schritt, der es erlaubt, unterstützt von der erfahrenen NUWOG, auch in Elchingen 'bezahlbaren' Wohnraum zu schaffen.
Der Elchinger Gemeinderat hat zudem in Aussicht gestellt ein von der EULE favorisiertes und im Besitz der Gemeinde befindliches Grundstück (Fst. Nr. 182) in Unterelchingen in die DIWOG einzubringen.

Gemeindegrundstück in Unterelchingen

Weitere Informationen zum Thema:

Bericht in der SÜDWEST PRESSE vom 26.09.2018 - Neue Wohnungsgesellschaft nimmt erste Hürde

Bericht in der SÜDWEST PRESSE vom 27.09.2018 - Nersingen für gemeinsamen Wohnbau

Donau-Iller-Wohnungsgesellschaft Diwog kann gegründet gegründet

Eule beantragt Verhandlungen mit der Neu-Ulmer Nuwog

E-Bike Ladestationen, Panoramaliege und -schaukel in den drei Elchinger Ortsteilen

Nach der schon seit längerem von der CSU beantragten E-Bike Ladestation in Thalfingen, hat die Elchinger Umweltliste beschlossen, dass aufgrund der möglichen Förderung im LEADER-Projekt DonauTäler 2.0 auch im Bereich der Klosterkirche Oberelchingen eine E-Bike Ladestation und eine ebenfalls geförderte Panoramaschaukel beantragt werden soll.

Der historische Mittelpunkt unserer Gemeinde mit der Klosterkirche, dem 'Historischen Pfad', dem Panoramablick ins Allgäu -und oftmals bis in die Alpen- und dem geplanten Schaudepot der ehemaligen Klosterschätze im alten Oberelchinger Rahaus würde durch eine E-Bike Ladestation und eine Panaoramaschaukel weiter aufgewertet.

Die Fraktion Freie Wähler Elchingen hat ergänzend vorgeschlagen, auch in Unterelchingen eine E-Bike Ladestation einzurichten.

Dadurch kam es zu folgendem -den Vorschlag der Verwaltung ergänzenden- Antrag von EULE und FWE:

Die Gemeinde Elchingen stimmt der Anschaffung von drei E-Bike Ladestationen, einer Panoramaliege und einer Panoramaschaukel im Rahmen eines LEADER-Projektes zur Qualitätsverbesserung der Radwegeinfrastruktur zu.

Jeweils eine Ladestation soll im Bereich der Klosterkirche Oberelchingen und im Bereich des Dorfplatzes Thalfingen und im Bereich des Gasthauses Zahn in Unterelchingen installiert werden.

Die Panoramaliege soll am Ortsausgang Thalfingen in Richtung Oberelchingen, die Panoramaschaukel im Bereich der Klosterkirche Oberelchingen installiert werden.
Die dazu erforderlichen Mittel sind/werden im Haushalt 2019 veranschlagt. Die Gemeinde Elchingen übernimmt die nicht durch LEADER förderfähigen Ausgaben auf dem Gemeindegebiet als Eigenanteil.

Klosterkirche Oberelchingen    Blick über das Donautal Richtung Allgäu    Klosterkirche Oberelchingen

Der Antrag wurde in der Gemeinderatssitzung von allen Fraktionen begrüßt und unterstützt und schließlich ohne Gegenstimme verabschiedet.

Weitere Informationen zum Thema:

Bericht in der SÜDWEST PRESSE vom 28.09.2018 - E-Bikes aufladen am Donautäler

Zum Download des Modulkatalogs des LEADER-Projekts DonauTäler 2.0

Startschuss für das neue Elchinger Reparatur-Café

Ehrenamtliche machen Defektes wieder flott

Am Freitag, den 28. September 2018 ist es soweit:
Nach mehrmonatiger Vorbereitungsphase öffnet das Elchinger Reparatur-Café seine Pforten. Im schönen Ambiente des St. Michael-Hauses in Unterelchingen wird von 15 bis 17 Uhr gebastelt und geschraubt.

Vier ehrenamtliche und technikerfahrene Reparateure stehen zur Verfügung, um defekte oder teildefekte Geräte unter die Lupe zu nehmen und möglichst wieder funktionsfähig zu machen.
Zusammen mit dem 'Kunden' wird das Problem besprochen und nach einer Lösung gesucht. Entweder gibt es einen guten Rat, wie das Teil selbst wieder instand gesetzt werden kann, wer bei komplizierteren Fällen weiterhilft oder aber das Gerät wird direkt vor Ort repariert.
Fürs leibliche Wohl sorgen derweil Damen der Kirchengemeinde St. Michael mit Kaffee und Kuchen.
Das Elchinger Reparatur-Café wird künftig im zweimonatlichen Rhythmus stattfinden. Alle Mitbürgerinnen und Mitbürger sind herzlich eingeladen, dieses Angebot zu nutzen.
Helga Schneller

Rolf Rohde, einer der ehrenamtlichen Reparateure, in Aktion

Welche Gegenstände werden angenommen?
Elektrische oder elektronische Kleingeräte, z.B. Kaffeemaschine, Leuchten, CD-Player, Beamer, Lautsprecher, Toaster, Nähmaschine etc. Großgeräte wie Waschmaschine oder Kühlschränke sind ausgenommen.
Wie läuft das Ganze ab?
Der Kunde kommt mit seinem Gerät zuerst zur Anmeldung. Dort werden alle erforderlichen Daten schriftlich aufgenommen. Anschließend kümmert sich ein Reparateur um den Auftrag. Nach Erledigung erhält der Kunde im Anmeldebereich eine Kopie seines Reparaturauftrages und freut sich im Idealfall über sein wieder funktionstüchtiges Gerät.
Welche Kosten entstehen für die Reparatur?
Da alle Reparateure ehrenamtlich arbeiten, fallen keinerlei Kosten für die Besucher an. Spenden werden gerne angenommen.
Wer steckt hinter der Idee?
Reparatur-Initiativen gibt es inzwischen international, siehe auch www.reparatur-initiativen.de. Die Treffen sind nicht-kommerzielle Veranstaltungen mit dem Ziel, Müll zu vermeiden und nachhaltige Lebensweisen zu fördern. Das Elchinger Reparatur-Café ist ein Projekt der Lokalen Agenda 21 der Gemeinde Elchingen.
Elchinger Reparatur-Café
Freitag, 28.9.2018, 15 bis 17 Uhr
Ort: Haus St. Michael bei der Kirche, Unterelchingen
Parkplätze vorhanden, Zugang mit Stufen
Weitere Infos: Manfred Bittner, Tel. 0731-268484, manne.bittner@t-online.de

Weitere Informationen:

Bericht in der SÜDWEST PRESSE vom 2.10.2018 - Premiere beim Elchinger Reparaturcafé

Bericht in der SÜDWEST PRESSE vom 4.4.2018 - In Elchingen soll ein Reparatur-Café entstehen

Netzwerk Reparatur-Initiativen

Gelungener EULE-Ausflug nach Langenau

Am Sonntag, den 8. Juli, fand bei schönstem Sommerwetter der Jahresausflug 2018 statt.
Rund 15 EULE-Mitglieder machten sich zu einer gemütlichen Radtour durchs Langenauer Ried auf. Ziel war das Wasserwerk der Landeswasserversorgung, wo uns eine Besucherführerin ebenso fachkundig wie charmant hinter die Kulissen der Trinkwasseraufbereitung blicken ließ.

Alle Teilnehmer waren höchst beeindruckt, wieviel Aufwand und Know-how nötig sind, damit aus unseren Leitungen zu jeder Zeit einwandfreies Trinkwasser fließt.

Nach lehrreichen 2 Stunden im Wasserwerk schmeckte das Radler im Biergarten am Riedelsee Unterelchingen nochmal so gut, wo wir unseren Ausflug gesellig ausklingen ließen.
Das Fazit lautete unisono: Schön war's!

Weitere Informationen zur Landeswasserversorgung:

Bilder vom EULE-Ausflug zur Landeswasserversorgung in Langenau

Homepage des Zweckverbandes Landeswasserversorgung

Informationen der Stadt Langenau zur Landeswasserversorgung

Wikipedia-Artikel zur Landeswasserversorgung

Unterstützung der Bürgerinitiative durch Beate Merk

Nach dem Besuch von Ekin Deligöz (Bündnis 90/Die Grünen) und Karl-Heinz Brunner (SPD) konnte die Bürgerinitiative für besseren Lärmschutz an den Autobahnen A7/A8 am 18.6. endlich auch die CSU-Landtagsabgeordnete Dr. Beate Merk zu einem Informationsgespräch empfangen.
Der CSU Bundestagsabgeornete Dr. Georg Nüßlein musste seinen zugesagten Besuch wegen wichtiger CSU-Entscheidungen zur Flüchtlingsabweisung absagen. Mit Prof. Wolfgang Wüst (Präsident der Autobahndirektion Südbayern) und Dr. Erwin Lohner (Präsident der Regierung von Schwaben) hatte Beate Merk wichtige Vertreter im weiteren Verfahren an ihrer Seite.

Beate Merk im Gespräch mit dem Präsidenten der Autobahndirektion Südbayern Prof. Wolfgang Wüst, Bürgermeister Eisenkolb, Dr. Erwin Lohner
Der BI-Vorsitzende Harald Gaule erläutert die Einwände der Elchinger Der Planausfertiger zum A8-Ausbau im Gespräch mit Bürgermeister Eisenkolb
Eule-Vorsitzender Manfred Bittner gibt Beate Merk Hinweise für Hilfestellungen im weiteren Verfahren Eule-Vorsitzender Manfred Bittner im Gespräch mit Beate Merk

Eine Analyse der geführten Gespräche zusammen mit den Vorschlägen von Beate Merk geben Anlass zur Hoffnung, dass beim Anhörungsverfahren im Juli Verbesserungen gegenüber der bisherigen Planung stattgegeben wird.

Bericht in der SÜDWEST PRESSE vom 19.06.2018 - Prominenz favorisiert Wall

Bericht in der Neu-Ulmer Zeitung vom 20.06.2018 - Dämpfer für Lärmgegner in Elchingen

Die Jungstörche auf dem Kirchturm von St. Michael werden bald ihr Nest verlassen.

Die Jungstörche im Nest auf dem Kirchtum von St. Michael in Unterelchingen bereiten sich durch kräftiges Flügelschwingen auf den baldigen Abflug vor.

Jungstörche auf St.Michael Jungstörche auf St.Michael Jungstörche auf St.Michael Jungstörche auf St.Michael

Zum Vergrößern auf das jeweilige Bild klicken!

Weitere Informationen:

Ein Storchenpaar brütet wieder auf dem Kirchturm von St. Michael

2015: Die vier Jungstörche warten auf dem Kirchturm von St. Michael auf Nahrungslieferung

2015: Ein Storchenpaar brütet wieder auf dem Kirchturm von St. Michael in Unterelchingen

Brief von Bürgermeister Eisenkolb an die bayerische Verkehrsministerin Ilse Aigner

Die Bundestagsabgeordnete Ekin Deligöz (Bündnis 90 / Die Grünen) hat bei ihrem Besuch in Elchingen die Bürgerinititive zu Aktionen aufgerufen, die verdeutlichen sollen, dass für Elchingen insbesondere beim Lärmschutz Verbesserungen nötig sind. Bürgermeister Eisenkolb hat Deligöz aufgefordert einen Brief mit den Elchinger Forderungen an die Bayerische Staatsministerin für Wohnen, Bau und Verkehr zu schreiben.

Staatsministerin Inge Aigner schreibt u.a. in ihrem Antwortschreiben an Bürgermeister Eisenkolb, dass ihr 'die Verbesserung des Lärmschutzes an hochbelasteten Straßen und ein sorgsamer Umgang mit Flächen' ein großes Anliegen sei.
Sie verstehe 'einerseits die Sorge, dass berechtigte Interessen nicht ausreichend berücksichtigt werden'. Andererseits sei 'es gerade die Aufgabe dieses Verfahrens, dass alle Belange sorgfältig abgewogen und gewürdigt werden.'
Nach den ihr vorliegenden Informationen sei 'es zunächst sehr positiv zu bewerten, dass mit den geplanten Lärmschutzmaßnahmen eine erhebliche Lärmreduzierung gegenüber dem Bestand erzielt wird. Insbesondere bei den tiefer als die Autobahn liegenden Wohngebieten -das sind der untere Köhlerberg, Hauptstraße, Heerstraße, Römerweg, Brauneweg- wird nach den Lärmberechnungen eine Reduzierung der Schallpegel um 8-12 dB(A) erreicht werden. Dies entspricht einer sehr deutlichen Reduzierung der wahrgenommenen Verkehrslautstärke. Die Wohnqualität der Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Elchingen wird dadurch gegenüber der heutigen Bestandssituation deutlich ansteigen'.
Die Staatsministerin unterstützt den in der Planung vorgesehenen Lärmschutzwall. Er lasse sich 'durch Bepflanzung und Geländemodellierung erheblich besser in das Landschaftsbild integrieren als eine konstruktive Lösung in Form einer Lärmschutzwand'. Diese Geländemodellierung sei 'nicht als Flächenverbrauch für Verkehrswege zu bewerten', sondern führe zu einer 'Aufwertung des Landschaftsbildes'.
Die Aufwertung des Parkplatzes bei Thalfingen zu einer größeren PWC-Anlage sei unverzichtbar und bereits optimiert. Sie bittet schließlich 'um Verständnis für die gewählte Ausbauplanung'.

Weitere Informationen zum Thema:

Ekin Deligöz (Bündnis 90 / Die Grünen) will Elchinger Bürgerinitiative unterstützen

Bundestagsabgeordnete Ekin Deligöz unterstützt Gemeinde und Bürger in Elchingen

Unterstützung der Bürgerinitiative durch Abgeordnete

Bericht in der SÜDWEST PRESSE vom 12.03.2018 - Bürger fordern: Beim A 8-Ausbau Versäumtes nachholen

Bericht in der Neu-Ulmer Zeitung vom 12.03.2018 - Unterstützung aus dem Bundestag

Wie funktioniert das Planfeststellungsverfahren

Am 26.04.2018 hat Matthias Letzing, Geschäftsführer der BBV-Geschäftsstelle Günzburg/Neu-Ulm, auf einer Veranstaltung im Konstantin-Vidal-Haus in Oberelchingen zum Ablauf eines Planfeststellungverfahrens informiert.

Herr Letzing unterstützt seit über 20 Jahren von Straßenbaumaßnahmen betroffene Anlieger und Landwirte, zuletzt beim Ausbau der A8 im Landkreis Günzburg und der B16 nach Dillingen.

Er hat deshalb die Wege aufgezeigen können, die die Menschen dort eingeschlagen haben, um ihre Ziele für Schallschutz und gegen ausufernden Flächenfraß zu erreichen.
Informieren Sie sich auf den in der Veranstaltung gezeigten Präsentationsfolien, die uns von Bürgermeister Joachim Eisenkolb zur Verfügung gestellt wurden.

Folie01

Hier können Sie die Päsentationsfolien von Matthias Letzing zur Infoveranstaltung in Elchingen auch als pdf-Datei herunterladen.

Zeitungsbericht zum Veranstaltungsabend:

Bericht in der Neu-Ulmer Zeitung vom 29.04.2018 - A8-Ausbau: So geht es in Elchingen weiter

1. ElchFloh - der neue Flohmarkt für Elchingen

Herzliche Einladung an alle Bürgerinnen und Bürger zum Mitmachen beim ElchFloh-Markt

Die Kellerregale sind voll Krimskrams, auf dem Dachboden stapeln sich Kartons mit unbekanntem Inhalt, und der Wohnzimmerschrank quillt über?
Wenn Sie zustimmend nicken, ist es an der Zeit, zu entrümpeln. Doch werfen Sie Ihre aussortierten Schätze nicht in den Müll, kommen Sie damit zum ElchFloh, dem neuen Flohmarkt für Elchingen!

Am Samstag, den 5. Mai 2018 von 14 bis 17 Uhr herrscht rund um die Grundschule Thalfingen Flohmarkt-Atmosphäre.
Unter dem Gedanken der Nachhaltigkeit soll der Flohmarkt eine Möglichkeit zum sinnvollen Verwerten von vermeintlichem 'Kruscht' bieten.
Omas Blümchen-Kaffeekanne oder die ausgelesenen Schmöker sind vielleicht genau das, was jemand Anderes zu seinem Glück noch braucht. Verkaufen, Tauschen oder Verschenken sind möglich, der Anbieter entscheidet selbst.

Angeboten werden kann alles Flohmarkttaugliche wie Hausrat, Dekoratives, Spielsachen, Bücher, Gartenzubehör und Pflanzen, ausgenommen gewerblich hergestellte Waren.

Der ElchFloh hat keinen kommerziellen Hintergrund, deshalb wird keine Stand- oder sonstige Gebühr erhoben. Vielmehr soll es ein kommunikativer und netter Treffpunkt mit einem bunten Warenangebot für alle Elchinger Bürgerinnen und Bürger sein.

Zum Flohmarkttreiben kommen verschiedene Mitmach-Angebote für Groß und Klein.
So wird es eine Upcycling-Werkstatt geben, wo aus 'Müll' praktische Dinge wie Salzstreuer oder Geldbeutel entstehen.
Außerdem können die Besucher unter Anleitung Nisthilfen für Wildbienen basteln.

Fürs leibliche Wohl sorgt das Team des ElchFloh-Café mit Kaffee und Kuchen in der Aula der Grundschule.

Elchfloh - Flohmarkt für Elchingen

Zur besseren Koordination der Stände bitten wir interessierte Verkäufer um eine Anmeldung per Mail unter
elchfloh@eule-elchingen.de

Und jetzt nichts wie ran an Kisten und Schubladen!
Wir freuen uns auf viele Verkäufer, Käufer und Besucher auf dem 1. ElchFloh.

Helga Schneller für die EULE

Ekin Deligöz (Bündnis 90 / Die Grünen) will Elchinger Bürgerinitiative unterstützen

Die Bundestagsabgeordnete Ekin Deligöz aus dem Wahlkreis Neu-Ulm hat am 9. März bei einem von der Elchinger Bürgerinitiative für besseren Lärmschutz an der A7 und A8 initiierten Ortstermin ihre Unterstützung zur Realisierung der von der Bürgerinitiative eingeforderten Verbesserungen beim geplanten Ausbau der Autobahn A8 zugesichert.
Der Vorsitzende der Bürgerinitative, Harald Gaule, hat der Bundestagsabgeordneten zunächst in Unterelchingen die benachteiligte Lage des Elchinger Teilortes zwischen den beiden stark befahrenen Autobahnen A7 und A8 und die dadurch bedingte Lärmbelästigung verdeutlicht. Am Treffpunkt veranschaulichten dann die Vertreter der Bürgerinitiative die Höhe und den enormen Landverbrauch für den beim A8-Ausbau geplanten Lärmschutzwall, der nach Berechnungen des von der Gemeinde Elchingen bestellten Münchener Lärmschutzexperten Dr. Alfons Schmalzbauer keinen optimalen Lärmschutz für Unterelchingen bieten werde.

Ekin Deligöz im Gespräch mit Vertretern der Bürgerinitiative Ekin Deligöz beim Ortstermin an der A8 in Unterelchingen
Geplanter Erdall an der A8

In Thalfingen wurden der Bundestagsabgeordneten Ekin Deligöz dann die Lage und die geplanten Ausmaße der LKW-Parkplatzanlagen auf Elchinger Gemarkung, der Bereich der in den Planung vorgesehenen Höherlegung der Autobahn und die Nähe der Autobahn zur Wohnbebauung aufgezeigt. Für diesen Bereich ist in den Planungen des A8-Ausbaus kein Lärmschutz vorgesehen.
Ekin Deligöz betonte bei den Besichtigungen, dass Lärm ein Problem sei und für sie die Lärmbekämpfung einen hohen Stellenwert habe. Sie werde in den entsprechenden Gremien ihrer Partei und des Bundestages aktiv darauf drängen, sich mit den Elchinger Einwänden zum Ausbau der A8 zu befassen.

Nachdem sich die planende Behörde für den A8-Ausbau auf Elchinger Gemarkung nicht zu Gesprächen über die Einwendungen des Elchinger Gemeinderates bereit erklärt hatte, haben sich die Gemeinde Elchingen und der Gemeinderat fachanwaltlich beraten lassen.
Die daraus resultierenden Änderungs- und Ergänzungsvorschläge wurden vom Gemeinderat einstimmig gebilligt und vom Fachanwalt an die Regierung von Schwaben übermittelt.
Die Elchinger Bürgerinitiative wurde gegründet, um eine noch breitere Unterstützung der Bevölkerung zu erreichen.

Die wichtigsten Forderungen der Elchinger Umweltliste und des Elchinger Gemeinderats beim Ausbau der A8:

  • Optimierte Lärmschutzwand statt Erdwall
  • Lärmschutz auch für Thalfingen
  • Keine Vergrößerung der Parkplatzanlage am Forst in Thalfingen
  • Zeitgemäßer Ausbau des Kreuzungsbereichs am Göttinger Weg in Oberelchingen
  • Optimierte Lärmschutzmaßnahmen im Kreuzungsbereichs A7/A8
  • Lärmschutz auch an der A7
  • Verlegung von Regenüberlaufbecken

Weitere Informationen zum Thema:

Bericht in der SÜDWEST PRESSE vom 12.03.2018 - Bürger fordern: Beim A 8-Ausbau Versäumtes nachholen

Homepage Ekin Deligöz, MdB

Bayerischer Rundfunk BR24 Schwaben am 09.03.2018 - Streit um Lärmschutz an der A8 bei Elchingen

Bericht in der Neu-Ulmer Zeitung vom 12.03.2018 - Unterstützung aus dem Bundestag

Unterstützung der Bürgerinitiative durch Abgeordnete

Bundestagsabgeordnete Ekin Deligöz unterstützt Gemeinde und Bürger in Elchingen

Die von der Elchinger Bürgerinitiative für besseren Lärmschutz an der A8 und A7 eingeladene Bundestagsabgeordnete der Grünen, Ekin Deligöz wurde am 8.3.2018 zusammen mit ihrem Fraktionskollegen Matthias Gastel zu einem Gespräch im Elchinger Rathaus empfangen.

Ekin Deligöz und Matthias Gastel, der als langjähriges Mitglied des Verkehrsausschusses im Bundestag zum Fachmann für Verkehrsthemen wurde, ließen sich im Rathaus von Bürgermeister Joachim Eisenkolb, dem Vorsitzenden der Bürgerinitiative Harald Gaule, dem stellvertretenden Bürgermeister Johann Gröger (Freie Wähler) und Gemeinderat Manfred Bittner (Elchinger Umweltliste EULE) über die aktuellen Herausforderungen der Gemeinde informieren.

Eisenkolb Deligöz Gastel

Ausführlich wurden die rechtlichen Aussichten beleuchtet, einen bessern Schallschutz beim Autobahnausbau zu erreichen.
Die beiden Abgeordneten zeigten sich beeindruckt von den Elchinger Aktivitäten.
Sie wiesen darauf hin, dass die Erfolgsaussichten für einen verbesserten Lärmschutz umso größer seien, je mehr Bürger beim Erörterungstermin anwesend seien.

Besserer Schallschutz sei nur schwer zu erhalten. Ekin Deligöz und Matthias Gastel wollen sich in dieser Angelegenheit an die Planungsbehörden wenden und das Bürgeranliegen unterstützen.

Entlastung vom Durchgangsverkehr und Verkehrsberuhigung sei eines der Themen, mit denen sie bei ihren Gemeindebesuchen am meisten konfrontiert werde, sagte Deligöz. Einerseits sei es sehr erfreulich, dass die Wirtschaft wachse, die Erhaltung der Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger dürfe dabei aber nicht zu kurz kommen.

Ein Storchenpaar brütet wieder auf dem Kirchturm von St. Michael in Unterelchingen

Die Elchinger Umweltliste freut sich, dass auch 2018 wieder das Nest auf dem Kirchturm von St. Michael in Unterelchingen von einem Storchenpaar bezogen wurde.
Wir hoffen, dass das Wetter in diesem Jahr so gut ist, dass die jungen Störche in diesem Jahr gesund aufwachsen.

Storchenpaar auf St.Michael Storchenpaar auf St.Michael Storchenpaar auf St.Michael Storchenpaar auf St.Michael

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Spatenstich für Verbrauchermärkte auf dem ehemaligen Real-Gelände

Nach umfangreichen Sanierungsmaßnahmen im alten Real-Markt, der Erstellung eines Neubaus für den Discounter Lidl und der Runderneuerung der Tankstellenanlage soll im Herbst das Verbrauchermarktzentrum in Unterelchingen wiedereröffnet werden.
Nachdem für Investor Robert Straub die Möglichkeit des Erwerbs des im Unterelchinger Gewebegebiets liegenden Areals bestand, hat ihm die Elchinger Umweltliste in einem Fraktionsgespräch die Unterstützung für sein Projekt 'Wiederbelebung des Einkaufszentrums' zugesagt.
Die EULE freut sich deshalb, dass die von Robert Straub präsentierten Ideen umgesetzt werden und mit einem etwas verspäteten symbolischen Spatenstich am 15. Februar auch öffentlich vorgestellt wurden.

Spatenstich Verbrauchermarkt Unterelchingen Spatenstich Verbrauchermarkt Unterelchingen
Neuer Verbrauchermarkt Unterelchingen

Neben Lidl werden im ehemaligen Real-Markt ein Edeka-Markt, Schuh und Mode Herrmann und Drogeriemarkt Müller eröffnen.
Die aktuell noch im Betrieb befindliche Tankstelle wird abgerissen und von JET durch einen Neubau mit angeschlossener Waschanlage ersetzt.
2017 hat Robert Straub bereits auf der gegenüberliegenden Seite der Nersinger Straße im von ihm erworbenen ehemaligen KiK-Textilmarkt einen 'Sonderpreis Baumarkt' eröffnet.

Weitere Informationen zum Thema:

Bericht in der SÜDWEST PRESSE vom 16.02.2018 - Spatenstich beim Elchinger Einkaufszentrum

Bericht in der Neu-Ulmer Zeitung vom 16.02.2018 - Spatenstich auf dem ehemaligen Real-Areal

Reaktivierung des Verbrauchermarkts in Unterelchingen

Unterstützung der Bürgerinitiative durch Abgeordnete

Die Elchinger Bürgerinitiative für einen besseren Lärmschutz wird von 500 Mitgliedern unterstützt und bekommt jetzt auch Hilfe von den drei Bundestagsabgeordneten aus dem Landkreis Neu-Ulm.
Wie der Vorsitzende der Bürgerinitiative, Harald Gaule, mitteilte hat Ekin Deligöz (Bündnis 90/Die Grünen) mit der Bürgerinitiative einen Ortstermin für den 8. März vereinbart.
Karl-Heinz Brunner (SPD) hat sich bereit erklärt, zu einem Ortstermin Vertreter der Regierung von Schwaben und ein Mitglied des Bundestagsausschusses für Verkehr und digitale Infrastruktur einzuladen.
Auch Georg Nüßlein (CSU) hat Harald Gaule seine Unterstützung zugesagt.

Geplante Parkplatzvergrößerung an der A8 auf Elchinger Gemarkung

Die wichtigsten Forderungen der EULE und des Gemeinderats beim Ausbau der A8:

  • Optimierte Lärmschutzwand statt Erdwall
  • Lärmschutz auch für Thalfingen
  • Keine Vergrößerung der Parkplatzanlage am Forst in Thalfingen (siehe Bild)
  • Zeitgemäßer Ausbau des Kreuzungsbereichs am Göttinger Weg in Oberelchingen
  • Optimierte Lärmschutzmaßnahmen im Kreuzungsbereichs A7/A8
  • Lärmschutz auch an der A7
  • Verlegung von Regenüberlaufbecken

Die Elchinger Umweltliste hofft, dass die vom Elchinger Gemeinderat einstimmig verabschiedeten Forderungen zur Verbesserung des Lärmschutzes mit der Unterstützung der Bundestagsabgeordneten in den Planungen der Autobahndirektion umgesetzt werden können.

Informationen zum Thema:

Bericht in der SÜDWEST PRESSE vom 06.02.2018 - Elchinger Lärmschutz-Forderungen kommen an

Bericht in der Neu-Ulmer Zeitung vom 06.02.2018 - Breite Unterstützung

Bericht in der Augsburger Allgemeinen vom 10.01.2018 -
Lärmproblem in Elchingen: Nur am Mittleren Ring ist es noch lauter

Widerstand gegen A8-Ausbauplanungen

Eule-Fragen zur Überprüfung der A8-Ausbauplanungen

Donau-Iller-Wohnungsgesellschaft Diwog gegründet

Weil in Elchingen und vielen anderen Gemeinden des Kreises Neu-Ulm die Nachfrage nach günstigen Wohnungen steigt, hat die Elchinger Umweltliste vor über einem Jahr den Antrag gestellt, mit der Neu-Ulmer Wohnungsgesellschaft Nuwog Verhandlungen mit dem Ziel der Zusammenarbeit bei der Erstellung von günstigem Wohnraum aufzunehmen. Nach vielen Verhandlungen und Abwägungen hat jetzt der Neu-Ulmer Stadtrat beschlossen, eine Tochtergesellschaft der städtischen Nuwog zu gründen.
Die Eule begrüßt diesen Schritt, der es erlaubt, unterstützt von einer erfahrenen Gesellschaft, auch in Elchingen 'bezahlbaren' Wohnraum zu schaffen.
Wir hoffen, dass der Landkreis, der bisher kein Interesse zeigte, die Gemeinden bei der Erstellung von preisgünstigem Wohnraum zu unterstützen, seine vordergründigen Einwendungen gegen den Neu-Ulmer Stadtratsbeschluss zurücknimmt.

Informationen zum Thema:

Bericht in der SÜDWEST PRESSE vom 10.02.2018 - Nuwog baut bald auch im Landkreis

Bericht in der Neu-Ulmer Zeitung vom 07.02.2018 -
Neue Wohnungsgesellschaft soll günstige Wohnungen auf dem Land bringen

Eule beantragt Verhandlungen mit der Neu-Ulmer Nuwog

Haushalt 2018

Der Haushaltplan 2018 konnte auch diesmal wieder nach mehrstufiger Beratung in den Gremien zum Ende des alten Haushaltsjahres verabschiedet werden.

Der Haushalt 2018 ist solide gestaltet und an der aktuellen Finanzkraft unserer Gemeinde ausgerichtet. Die Fraktion der Elchinger Umweltliste Eule konnte deshalb dem Haushaltsplan uneingeschränkt zustimmen.

Haushalt 2018

Die Haushaltsentwurfsanalyse zeigt, dass sich die Verwaltungsressorts bei ihren Forderungen zur Mitteleinstellung an den Beschlüssen des Gemeinderats, den gesetzlichen Vorgaben und in ihrem jeweiligen Aufgabenbereich am nötigen Erhalt unserer Infrastruktur ausgerichtet haben.

Der Kämmerer hat mit seinen Übersichten ein einprägsames Gesamtbild der Finanzsituation für die Investitionsplanungen der Jahre 2019 bis 2021 gegeben. Hier bilden u.a. Sanierungsmaßnahmen an Gebäuden und Infrastruktur sowie der Neubau von Kindergärten und Investitionen für die Feuerwehren den Schwerpunkt.
Das Dilemma dabei ist, dass unsere Gemeinde diese Investitionen vermehrt nicht mehr aus Eigenmitteln finanzieren kann und damit für einen ausgeglichenen Haushalt weitere Kreditaufnahmen nötig werden.

Da die finanziellen Probleme für die Investitionen im Zeitraum nach 2018 allen Fraktionen am Ratstisch bekannt sind, hat unsere Fraktion vorgeschlagen, in fraktionsübergreifenden Beratungen zusammen mit der Verwaltung die vor uns liegenden großen Aufgaben

  • Neubau Kindergarten Oberelchingen
  • Neubau Kindergarten Thalfingen
  • Neubau Feuerwehrhaus Unterelchngen
  • Wasserversorgung Elchingen
  • Schwimmbadsanierung Mittelschule

verantwortungsvoll zu koordinieren.

Widerstand gegen A8-Ausbauplanung

Auf der letzten Sitzung vor der Sommerpause 2017 hat der vom Elchinger Gemeinderat beauftragte Rechtsanwalt Ludwig Seitz sein Einwendungsschreiben zum Planfeststellungsverfahren für den sechsspurigen Ausbau der A8 auf Elchinger Gemarkung vorgestellt und erläutert.
Die Einwendungen basieren auf den Forderungen der Fraktionen des Gemeinderats und werden unterstützt von einem Schallgutachten von Alfons Schmalzbauer. In diesem aufwendigen Gutachten zweifelt Schmalzbauer die Effektivität des geplanten fast 3 km langen und 10 m hohen Erdwalls an. Eine zehn Meter hohe Schutzwand direkt an den Fahrtrassen würde einen deutlich besseren Lärmschutz für die Bewohner Elchingens bringen und sei am wirklichen Lärmschutz und nicht an der Entsorgung von reichlich vorhandenem Aushubmaterial orientiert.

Autobahnen A7 und A8 auf Elchinger Gemarkung

Die wichtigsten Forderungen der Elchinger Umweltliste

  • Besserer Lärmschutz für Thalfingen
  • Kein über die bisherige Größe hinausgehender Ausbau der Parkplätze am Oberelchinger Forst
  • Verbreiterung der Unterführung am Göttinger Weg bzw. Ausbau dieses Kreuzungsbereichs mit einem Kreisverkehr
  • Optimierte Lärmschutzmaßnahmen im Bereich des Kreuzungsbereichs A7/A8

die auch von den anderen Gemeinderatsfraktionen erhoben werden, sind im Einwendungsschreiben mit Begründungen aufgeführt.

Weitere Informationen zum Thema:

Bericht in der SÜDWEST PRESSE vom 02.08.2017 - Elchinger Gemeinderat moniert Pläne für A8-Ausbau

Bericht in der Neu-Ulmer Zeitung vom 01.08.2017 - Elchinger sagen Autobahnlärm den Kampf an

Eule-Fragen zur Überprüfung der A8-Ausbauplanungen

Wohnungsbau am Kastanienweg und in der Oberen Mühlau

Während der Amtszeit von Bürgermeister Lang ist mehrfach versucht worden, neben der Errichtung des Feuerwehrhauses und der Ansiedlung des Netto-Marktes, eine Wohnbebauung auf dem ehemaligen 'Raab-Karcher-Gelände' in Thalfingen zu starten.
Auch eine sinnvolle Vermarktung der von der Gemeinde Elchingen erworbenen 'Obere Mühlau' in Unterelchingen gelang nicht.
Die Forderung der Elchinger Umweltliste und anderer Fraktionen im Gemeinderat einen neuen Anlauf für die Bebauung des 'Raab-Karcher-Geländes' zu beginnen wurde von Bürgermeister Joachim Eisenkolb maßgeblich unterstützt, indem er zu Beginn seiner Amtszeit den Bereich Wohnen an die erste Stelle seiner Prioritätenliste setzte.
Bei den Planungen und Ausschreibungen wurde auch der Wunsch nach seniorengerechtem Wohnen und barrierearmer Ausgestaltung der Bauten aufgenommen. Am Ende einer konstruktiven Entscheidungsfindung mit Bürgermeister, Verwaltung und Stadtplanern hat die EULE schließlich einem guten Verwaltungsvorschlag zugestimmt, der eine Mischung zwischen Geschosswohnungsbau und Einzelhäusern vorsieht.
Im Frühjahr 2017 wohnen schon über 65 Personen in diesem neuen Quartier. Nach Abschluss der Bautätigkeit werden am Kastanienweg über 220 Menschen eine neue Heimat gefunden haben.

Wohnungsbau im Kastanienweg

Besonders freut es die Elchinger Umweltliste und die Anwohner der Eichenstraße, dass die Forderung der EULE von Bürgermeister Eisenkolb und der Verwaltung umgesetzt werden konnte, den schon längst vorhandenen Parkplatzdruck -der durch die Nachverdichtung des Wohnquartiers noch weiter gestiegen war- in der Eichenstraße durch den Neubau von über drei Dutzend Parkplätzen zu vermindern.

Auch in Unterelchingen konnten die Forderungen der EULE und der anderen Fraktionen im Gemeinderat zusammen mit Bürgermeister Eisenkolb und der Verwaltung umgesetzt werden.
Das ehemalige Mischgebiet 'Obere Mühlau' wurde zum reinen Wohngebiet umgewidmet und nach schneller Planung erschlossen.
Beim Verkauf der im Besitz der Gemeinde Elchingen befindlichen Grunstücke wurde das Elchinger 'Einheimischenmodell' angewendet. Damit haben junge Elchinger Familien die Möglichkeit erhalten, in ihrer Heimatgemeinde auf 42 Baugrundstücken Einfamilienhäuser zu errichten.

Obere Mühlau

Weitere Informationen zum Thema:

Bericht in der SÜDWEST PRESSE vom 11.03.2014 - Spatenstich für Wohngebiet an Eichenstraße

Änderung des Bebauungsplans 'Obere Mühlau' in Unterelchingen

Bericht in der Neu-Ulmer Zeitung vom 25.03.2015 - Elchingen mach Platz für junge Familien

Erstellung eines Klimaschutzkonzepts für Elchingen

Der Elchinger Gemeinderat hat beschlossen, dass ein integriertes Klimaschutzkonzept für unsere Gemeinde erstellt wird. Damit wurde einem von der DGO initiierten Antrag zugestimmt, der von allen Fraktionen des Gemeinderats unterzeichnet wurde.
Wichtig war für die Elchinger Umweltliste, dass das Konzept auf fundierten Grundlagen basiert, die von einem Fachbüro in unserer Gemeinde erhoben werden.

Weitere Informationen zum Thema:

Forderungen der EULE zu einem Klimaschutzkonzept

Bericht in der SÜDWEST PRESSE vom 22.02.2017 - Elchingen: Gemeinderat votiert für Klimaschutzkonzept

Klimaschutztipps der Stadt Pfaffenhofen a.d. Ilm

Lob für mobile Geschwindigkeitsanzeige an der Klostersteige Oberelchingen

Viele Oberelchinger Bürger sind dankbar für die an der Klostersteige aufgestellte mobile Geschwindigkeitsanzeige.
Einige Anwohner haben uns berichtet, dass das Erfassen und Anzeigen der gefahrenen Geschwindigkeit zu einer angepassteren Fahrweise der Autofahrer geführt habe. Dadurch sei es zu einer deutlichen Lärmreduzierung an diesem Straßenabschnitt gekommen.
Diese Berichte bestätigen die Einschätzung der Eule-Fraktion, die den Antrag der Eule zum Kauf der Anlage zusammen mit UFWG und FWE (gegen den Widerstand der DGO) erfolgreich umsetzen konnte.

Mobile Geschwindigkeitsanzeige Oberelchingen Mobile Geschwindigkeitsanzeige Oberelchingen

Die EULE hofft, dass die demnächst zur Verfügung stehende zweite mobile Geschwindigkeitsanzeige im Bereich von Badbergstraße und Ulmer Straße für eine Verbesserung der Verkehrssicherheit sorgen wird.

Weitere Informationen zum Thema:

Eule-Antrag zur Anschaffung mobiler Geschwindigkeitsanzeigen

Neugestaltung der Außenanlagen der Mittelschule Elchingen

Am 23.1.2017 wurde von Frau Dipl.-Ing. Seliger die Entwurfsplanung für die Sanierung der Außenanlagen der Mittelschule vorgestellt.
Den Schwerpunkt bildet dabei der Pausenschulhof für die Grund- und Mittelschüler bei dem zwei Bereiche innerhalb des jetzigen Pausenhofs geschaffen werden sollen, die transparent und räumlich in Verbindnung stehen. Kleinkronige Bäume sollen für eine optische Gleiderung sorgen.
Für die Grundschüler ist ein attraktives Spielgerät eingeplant.
Der vorhandene Brunnen (siehe Abb.) soll erhalten bleiben.

Teil des Pausenhofs der Mittelschule Elchingen

An der nordwestlichen Seite der Schule wurde ein grünes Klassenzimmer eingeplant, mit Blick zur Donau wurde ein Aufenthaltsbereich zwischen Schule und Turnhalle angedacht.
Weiterhin sind Erneuerungsmaßnahmen für die Bereiche eingeplant, die durch die Hochbausanierung in Mittleidenschaft gezogen wurden.
Die Elchinger Umweltliste bewertet die gesamte Planung als sehr gelungen und auch von der Kostenseite her nachvollziehbar:
Gegenüber der Kostenschätzung im Vorentwurf von 2010 sind Kosten von Rückbaumaßnahmen durch den Hochbau, Auflagen des Feuerschutzes und ein für uns sinnvolles Spielgeräte für die Grundschüler dazugekommen.
Aufgrund der schwierigen Haushaltssituation wurde von der EULE vorgeschlagen, die Aussichtsplattform und das grüne Klassenzimmer zu einem späteren Zeitpunkt in Angriff zu nehmen bzw. über Elterinitiativen zu realisieren.
Da von anderen Gruppierungen die Sinnhaftigkeit einiger Objekte der Planung angezweifelt wurde, wurde der Tagesordnungspunkt schließlich zur weiteren Beratung in den Arbeitskreis Bildung und Soziales verwiesen.

Weitere Informationen zum Thema:

Bericht in der SÜDWEST PRESSE vom 27.01.2017 - Spardiktat: Neue Außenanlage der Mittelschule Elchingen zu teuer

Bericht in der Neu-Ulmer Zeitung vom 25.01.2017 - Kostenexplosion: Schulhof-Umbau wird viel teurer

Ende des Waldkindergartens in Thalfingen

Die Eule-Fraktion hat gegen die vom katholischen Kindergartenträger in Thalfingen geforderte Beendigung

Waldkindergarten im Auwald

der Waldkindergartengruppe im Auwald zum Jahresende 2016 plädiert und folgende Gründe aufgezählt:

  • die Gemeinde hat mit großem finanziellen Aufwand die Etablierung der Waldkindergartengruppe im Auwald unterstützt
  • die Eltern und Kinder brauchen auch am Thalfinger Kindergarten eine Grundverlässlichkeit
  • die aktuellen Kinder der Waldkindergartengruppe finden sich äußerst wohl am aktuellen Standort
  • der Weg in den Auwald wird von den Kindern genossen und ist ihnen nicht zu lang
  • die aus der Waldkindergartengruppe eingeschulten Kinder zeichnen sich später in der Schule durch positives Verhalten auf
  • im Brief der kath. Pfarrstiftung werden keine pädagogischen Ziele konkret aufgezeigt, die bei Verlagerung des Bauwagens an den Kindergarten und der damit größeren zur Verfügung stehenden Zeit angestrebt werden sollen
  • die kath. Kirche hat einen rechtsverbindlichen Mietvertrag mit dem TC Elchingen bis zum 31.7.2017 abgeschlossen

Der Förderkreis Thalfinger Kinder, die Gemeinde, der Vermieter TC Elchingen müssen immer wieder zur Kenntnis nehmen, dass von zwei Personen, die für den Kindergarten maßgeblich verantwortlich zeichnen, Fronten aufgebaut werden und keine gemeinsamen Lösungen mit anderen kompetenten Gruppen gesucht werden.

Weitere Informationen zum Thema:

Bericht in der Neu-Ulmer Zeitung vom 20.12.2016 - Kindergarten im Wald schließt

Haushalt 2017

Der Haushaltplan 2017 konnte auch diesmal nach mehrstufiger Beratung in den Gremien wieder zum Ende des alten Haushaltsjahres verabschiedet werden.

Der Haushalt 2017 ist solide gestaltet und an der aktuellen Finanzkraft unserer Gemeinde ausgerichtet und hat deshalb die Zustimmung von der Fraktion der Elchinger Umweltliste Eule erhalten.

Haushalt 2017

Die Haushaltsentwurfsanalyse zeigt, dass sich die Verwaltungsressorts bei ihren Forderungen zur Mitteleinstellung an den Beschlüssen des Gemeinderats, den gesetzlichen Vorgaben und in ihrem jeweiligen Aufgabenbereich am nötigen Erhalt unserer Infrastruktur ausgerichtet haben.

Der Vergleich der Investitionsübersichten der letzten drei Jahren zeigt, dass die eingeplanten Mittel im Bereich der kostenrechnenden Einrichtungen (Abwasser, Wasser; Bestattungen) ständig angestiegen sind und 2017 die Investitionen in die übrigen Bereiche um 2,3 Mio EUR übersteigen.

Eine enorme Belastung stellt für unsere Gemeinde die sicher anstehende Kreisumlagenerhöhung dar - eine Umlage die im Haushalt 2017 mit 4,6 Mio EUR um 700 000 EUR höher als 2016 angesetzt wurde.
Der Anlass, die Misere im Bereich der Kliniken des Kreises NU, ist für Elchingen besonders bitter, da aus unserer Gemeinde die Kliniken in Ulm bzw. Langenau bevorzugt aufgesucht werden.

In der Investitionsplanung bis 2020 bilden u.a. Sanierungsmaßnahmen an Gebäuden und Infrastruktur sowie der Neubau von Kindergärten den Schwerpunkt.
Das Dilemma dabei ist, dass unsere Gemeinde diese Investitionen vermehrt nicht mehr aus Eigenmitteln finanzieren kann und damit weitere Kredite aufnehmen muss.

Es ist sehr erfreulich dass auch die anderen Fraktionen bei den Haushaltsplanfortschreibungen dem Vorgehen der Eule-Fraktion folgen:

  • Im Investitionsprogramm werden auch Projekte aufgenommen, die noch nicht beschlussreif behandelt wurden. Diese Vorhaben werden dann aber vor der Umsetzung noch ausführlich mit Blick auf die aktuelle Haushaltssituation beraten. Damit kann der Gemeinderat jederzeit auf unvorhergesehene Verpflichtungen reagieren.
  • Die Finanz-Rücklagen werden in den kommenden zwei Jahren bis auf den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestbetrag absinken. Die Einnahmen durch Grundstücksverkäufe werden mangels gemeindlicher Grundstücke stark abnehmen. Deshalb sollen fraktionsübergreifende Beratungen stattfinden die zu richtungsweisenden Einsparungen im Verwaltungshaushalt und bei den Investitionen führen.

Reaktivierung des Verbrauchermarkts in Unterelchingen - Bauvoranfrage am 12.12.2016

Die Eule-Fraktion begrüßt und unterstützt die Bauvoranfrage zur Nutzung der bestehenden Einzelhandelsfläche in Unterelchingen. Wir freuen uns, dass ein Investor den Willen hat, den Standort des ehemaligen Realmarktes zu reaktivieren.

Ehemaliger Real-Markt

Der Elchinger Gemeinderat hat 1990 einhellig entschieden, den Bereich in Unterelchingen für die Nahversorgung der Gemeinde Elchingen zu etablieren und wir stehen mit unserer Unterstützung damit weiterhin zu dem damaligen Grundsatzbeschluss.
Auch wenn die Realmarktverantwortlichen kein Geld (ca. 800 000 Euro Miete pro Jahr wurden bis Ende 2015 an die Immobilienbesitzer bezahlt) gescheut haben, den Bereich aus dem Einkaufswohlfühlbereich der Elchinger Bürger zu verdrängen, ist dieser Platz für einen wie vom jetzigen Investor geplanten Markt die beste Lösung.

Dem Antrag einer Interessengruppe zur Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplanes in Oberelchingen für die Ansiedlung eines Verbrauchermarktes (1200 m2) und Getränkemarktes (400 m2) wurde von der Eule-Fraktion nicht zugestimmt.

Die wesentlichen Ablehnungsgründe:
- Der anvisierte Standort ist im Flächennutzungsplan für Wohnbebauung vorgesehen.
- Mit dem Bau der Märkte kommt es zu einer weiteren großflächigen Versiegelung.
- Verbrauchermärkte in dieser Lage sorgen für eine erhebliche Lärmbelästigung für viele Bewohner in Oberelchingen.
- Eine 'fußläufige Erreichbarkeit' der Märkte ist nur für wenige Oberelchinger Bewohner möglich und die Erfahrungen
  zeigen, dass über 90% der Einkaufenden bei einem Vollsortimenter mit dem Auto anfahren.
- Die Zufahrtsmöglichkeiten von der Kreisstraße sind ungeklärt und problematisch.
- Eine Zustimmung für diesen Plan würde zudem einen erhebliche Verzögerung oder gar das Aus für die Reaktivierung
  der Einzelhandelsflächen in Unterelchingen herbeiführen.
- In einer Presseerklärung versucht der Antragsteller die wahren Abläufe bei der Antragseinreichung zu verschleiern.

Wegfall der Übertragung nicht abgerufener Vereinszuschüsse ins nächste Kalenderjahr

Die Elchinger Umweltliste hat am 6.11.2016 den folgenden Antrag eingereicht:

Antrag

Bewilligte Zuschüsse für Vereine und Organisationen, die nicht im zugesagten Jahr geltend gemacht wurden, sollen verfallen.

Begründung

Die Vereine und Organisationen sollen dadurch angehalten werden, nur Zuschüsse für Maßnahmen einzufordern, die im aktuellen Haushaltsjahr auch tatsächlich ausgeführt werden.
Damit soll die bisherige Praxis eingestellt werden, durch einen Beschluss des Hauptausschusses zugesagte Mittel auch im darauffolgenden Haushaltsjahr abrufen zu können.

Die Gemeinde Elchingen ist bekannt für großzügige Vereinszuschüsse, die entsprechend den Vorgaben in den Förderrichtlinien beantragt werden können. Die Eule unterstützt dieses Verfahren.
Angesichts der deutlich schlechter werdenden Haushaltslage in unserer Gemeinde halten wir es aber im Gegensatz zu den anderen Fraktionen im Gemeinderat für sinnvoll, dass die für ein Haushaltsjahr beantragten und zugesagten Zuschüsse am Ende dieses Jahres verfallen.
Die Vereine haben natürlich die Möglichkeit den Antrag für das kommende Haushaltsjahr neu zu stellen und können dabei auch abgeänderte Zielsetzungen einzubauen.

Aufnahme von Verhandlungen mit der Neu-Ulmer Wohnungsbaugesellschaft Nuwog

Unsere Gemeinderatsfraktion hat am 26.9.2016 den folgenden Antrag bei Bürgermeister Eisenkolb eingereicht:

Antrag

Die Fraktion DIE EULE - Elchinger Umweltliste beantragt, mit der Neu-Ulmer Wohnungsgesellschaft Nuwog Verhandlungen mit dem Ziel der Zusammenarbeit bei der Erstellung von günstigem Wohnraum aufzunehmen.

Begründung

Wie in vielen Gemeinden des Kreises Neu-Ulm wird auch in Elchingen die Nachfrage nach günstigen Wohnungen steigen.
Auch für anerkannte Flüchtlinge steht kaum Wohnraum zur Verfügung.
Unsere Gemeinde kann aufgrund der Finanzlage nicht alleine im sozialen Wohnungsbau aktiv werden.

Deshalb sollte analog zu Nersingen auch Elchingen eine Zusammenarbeit mit der Neu-Ulmer Wohnungsgesellschaft Nuwog anstreben.

NUWOG

Erstellung eines Klimaschutzkonzepts für Elchingen

Für die Elchinger Umweltliste ist der Klimaschutz eminent wichtig.
Mit der regenerativen Stromerzeugung durch Wasserkraft, in einer Biogasanlage und über viele Photovoltaikanlagen, mit energieeffizienten Maßnahmen bei vielen Bauprojekten und der Umrüstung auf LED-Straßenbeleuchtung wurden in der Vergangenheit in Elchingen die richtigen Zielsetzungen zum Klimaschutz eingeleitet.
Das ist für die Eule aber nur der Startpunkt für weitergehende Maßnahmen und wir fordern deshalb die Erstellung eines integrierten Klimaschutzkonzepts.

Im Rahmen der Klimaschutzinitiative fördert die Bundesregierung seit Juni 2008 die Erstellung von kommunalen Klimaschutzkonzepten durch einen Zuschuss von bis zu 70 % der Kosten.
Ein integriertes Klimaschutzkonzept für unsere Gemeinde muss dabei -um diese Förderung zu erhalten- u.a. folgende Bestandteile beinhalten:
- eine Energie- und CO2 -Bilanz
- eine Potenzialanalyse der kurz- und mittelfristig technisch und wirtschaftlich umsetzbaren Energieeinsparmöglichkeiten
- Zielgruppenspezifische Maßnahmenkataloge
- Controlling-Instrumente, um die Erreichung der proklamierten Ziele überprüfen zu können
- ein Konzept für die Öffentlichkeitsarbeit

Klimaschutzinitiative

Eine detaillierte Bestandsanalyse für klimarelevante Bereiche geht diesem Maßnahmenkonzept voraus. Zu diesen Bereichen zählen:
öffentliche Liegenschaften,
Straßenbeleuchtung,
private Haushalte,
Gewerbe, Handel und Dienstleistungen
Verkehr,
Abwasser und Abfall.

Um das zu erreichen, fordern wir für die Ausarbeitung eines Elchinger Klimaschutzkonzepts die Einschaltung eines Fachbüros.

Herr Armin Willbold von der DGO hat am 25.07.2016 zu diesem Thema einen von allen Fraktionen des Gemeinderats unterzeichneten Antrag zur Vorgehensweise bei der Erstellung eines Klimaschutzkonzepts für Elchingen formuliert:

Sehr geehrter Herr Bürgermeister
Sehr geehrte Damen und Herren des Gemeinderates

ökonomischer und ökologischer Ressourceneinsatz zur Schonung unseres Klimas ist und bleibt eine zentrale Aufgabe unserer und aller nachfolgenden Generationen.
Gemeinden wie Pfaffenhofen und Holzheim haben mit Unterstützung von Fördermitteln ein integriertes Klimaschutzkonzept erarbeitet (Integriertes Klimaschutzkonzept des Marktes Pfaffenhofen). Durch weitere Fördermittel unterstützt gelingt es den o.g. Gemeinden einen Klimaschutzbeauftragten zu finanzieren, und dadurch unterstützt an der Umsetzung konkreter Maßnahmen des erarbeiteten Klimaschutzkonzeptes zu arbeiten.
Bei der konzeptionellen und inhaltlichen Ausarbeitung des Klimakonzeptes wurde die Gemeindeverwaltung Pfaffenhofen durch ein Fachbüro begleitet. Dies kann in Elchingen natürlich auch durch die bereits in der Gemeinde tätige Regionale Energieagentur Ulm erfolgen.

Wir beantragen deshalb die Gemeindeverwaltung zu beauftragen eine Vorgehensweise zur Ausarbeitung eines gesamtheitliches Klimaschutzkonzepts erstellen zu lassen. Dabei ist die Mitwirkung der Bürger unserer Gemeinde weitestgehend zu berücksichtigen und Fördermittel entsprechen ihrer Vorgabebedingungen zu nutzen. Die Vorgehensweise ist dem Gemeinderat zur Abstimmung vorzustellen.

B. Schwertfeger R. Rösch K. Batke R. Rotermund J. Mayer
Fraktion CSU Fraktion DGO Fraktion UFWG Fraktion Eule Fraktion FWE

Weitere Informationen zum Thema:

Klimaschutzkonzept des Landkreises Neu-Ulm

Klimaschutz der Stadt Pfaffenhofen a.d.Ilm

Integriertes Klimaschutzkonzept der Stadt Pfaffenhofen d.d.Ilm

Klimaschutzmanager der Stadt Pfaffenhofen a.d.Ilm

Antrag auf Anschaffung einer Mikrofonanlage für Gemeinderatssitzungen

In der Gemeinderatssitzung am 25.07.2016 wurde ein Antrag der UFWG-Fraktion zur Anschaffung einer Mikrofonanlage für Gemeinderatssitzungen behandelt.

Mikrofonanlage

Im diesem Antrag hieß es: 'Es ist schon ausreichend je Tischgruppe oder Fraktion ein Mikrofon bereit zu stellen".
Die Fraktion der Eule hat beschlossen, diesem Antrag zuzustimmen.

Bei der Abstimmung, bei der zwei Mitglieder der Eule-Fraktion krankheitsbedingt gefehlt haben, hat deshalb der Fraktionsvorsitzende der Eule, R. Rotermund, wie die UFWG-Fraktion für die Beschlussempfehlung Alternative 1: 'Der Gemeinderat stimmt der Anschaffung von vier weiteren Funkmikrofonen mit Kosten i.H. von ca. 5.231 Euro brutto zu' gestimmt.

Die Mitglieder des Eule-Vorstands sind entsetzt, dass die UFWG mit dem folgenden Bericht im Mitteilungsblatt der Gemeinde Elchingen eine Falschmeldung verbreitet.

UFWG-Falschmeldung

Übrigens: Bei der Abstimmung stimmten neben dem Eule-Fraktionsvorsitzenden die drei Mitglieder der UFWG und nur zwei Mitglieder der DGO der genannten Alternative 1 zu.
Die DGO hatte zuvor für eine deutlich teueres Konferenzsystem plädiert.

Überprüfung der Planung für den 6-streifigen Ausbau der A 8

Obwohl Bürgermeister Eisenkolb und die Verwaltung in Gesprächen mit der Autobahndirektion deutliche Verbesserungen gegenüber der urprünglichen Planung zum Ausbau der A8 erreichen konnten, hat der Gemeinderat mit den Stimmen der Eule beschlossen ein Fachbüro zur Durchsetzung weiterer Forderungen aus Elchingen einzuschalten.

Ausbau der A8

Die Fraktion Elchinger Umweltliste hat im vom Ingenieurbüro erbetenen Fragenkatalog am 26.04.2016 die folgenden Fragen übergeben:

  1. Die Höherlegung des Fahrbahnverlaufs der A8 zwischen Anschlussstelle Ulm-Ost/ Seligweiler und dem Autobahnparkplatz am Großen Forst wird eine Erhöhung der Lärmbelastung in Thalfingen zur Folge haben:
    Kann durch eine Lärmschutzwand auf dem geplanten nicht ausreichend hohen Spritzschutzwall die Lärmbelastungserhöhung für Thalfingen vermindert werden?
  2. Wie wird sichergestellt, dass die bei den Verhandlungen mit der Verwaltung zugesagte Verschiebung und Verkleinerung der geplanten Rastanlage am Großen Forst eingehalten wird?
  3. Unterelchingen wird durch den Verkehr im Bereich des Autobahnkreuzes Ulm/Elchingen lärmmäßig stark belastet:
    Welche gegenüber der Planung optimierten Lärmschutzmaßnahmen sind am Autobahnkreuz A7/A8 möglich?
  4. Durch die Umbauten der Anschlussstelle Oberelchingen kommt es zu einer neuen Verkehrsführung für den landwirtschaftlichen Verkehr:
    Wie kann die damit verbundene Belastung und Verkehrsgefährdung im Bereich der Brücke über den Göttinger Weg beseitigt werden?
  5. Die Fraktion der Elchinger Umweltliste unterstützt den in der Planung vorgesehenen ökologisch sinnvollen Lärmschutzwall - stimmt aber der Überprüfung eines Ersatzes durch eine Lärmschutzwand zu:
    Welche zusätzlichen Lärmschutzmaßnahmen im Bereich des Mittelstreifens der Autobahnfahrbahnen können die Lärmausbreitung im Bereich Unterelchingen weiter minimieren?

Einrichtung einer Arbeitsgruppe zur Suche eines Gebäudes für ein Klostermuseum

Mögliche Museumsstandorte in Oberelchingen

Der Vorsitzende der Elchinger Umweltliste, Manfred Bittner, hat den folgenden Antrag eingereicht:

Antrag

Der Gemeinderat befürwortet per Abstimmung die Einrichtung einer Arbeitsgruppe, bestehend aus
- je einem Vertreter der Fraktionen des GR
- dem Pfarrer des Pfarrgemeindeverbandes Elchingen
- dem Kirchenpfleger von Oberelchingen (Viele Artefakte sind im Besitz der Pfarrei)
- und einem Vertreter des Fördervereins zur Errichtung eines Klostermuseums in OE

Die o. g. Mitglieder - neben den Fraktionsdelegierten - werden nach dem Beschluss des GR um ihre Mitwirkung im Gremium ersucht.

Die Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit
- den Anregungen und Kriterien der Machbarkeitsstudie
- der Auswahl/ dem Vorschlag eines Museumsgebäudes nach entsprechenden Gesprächen und Verhandlungen
- Möglichkeiten zur Erstellung eines Museumskonzeptes
- der Klärung der organisatorischen und finanziellen Zuständigkeiten für das Museum
  (Gemeinde - Pfarrverband - Pfarrei - Landkreis?)
Weitere Arbeitsaufträge werden sich aus den bisher aufgezeigten ergeben.

Begründung

Der Gemeinderat kann bezüglich der Errichtung eines u. a. vom Förderverein gewünschten Klostermuseums keine Beschlüsse fassen, da ihm, nach Bekanntgabe der Machbarkeitsstudie keine entsprechenden, auf selbige Bezug nehmende konkreten Vorschläge vorliegen.
Es wäre auch sinnvoll, den mittlerweile relevanten "Leitfaden zur Erstellung eines Museumskonzeptes", herausgegeben vom "Deutschen Museums Bund" abzuarbeiten.
All dies sind Vorhaben, zu denen die Verwaltung keine Vorschläge erarbeiten kann, da u. a. die verschiedenen Interessenträger auf Gemeindeebene von entsprechend unterschiedlichen Vorstellungen und Absichten, auch was die Wertigkeit der Machbarkeitsstudie anbelangt, ausgehen.
Um " die Kuh vom Eis zu bekommen" müssen sich alle Akteure in der Arbeitsgruppe auf eine mehrheitsfähige, d. h. auch finanzierbare Lösung (in einem Zeitfenster von ungefähr 6/7 Monaten) einigen und eben der Verwaltung und dem GR sowie den anderen Gremien (Pfarrei, Landkreis usw.) vorlegen.


Für die Fraktion der EULE, Manfred Bittner
in Absprache mit der Fraktion UFWG, vertreten durch Frau Batke.

Weitere Informationen zum Thema:

Bericht in der SÜDWEST PRESSE vom 25.02.2016

Bericht in der Neu-Ulmer Zeitung vom 29.02.2016

Haushalt 2016

Die Fraktion der Eule konnte dem Haushalt 2016 uneingeschränkt zustimmen.
Er ist solide gestaltet und an der aktuellen Finanzkraft unserer Gemeinde ausgerichtet.

Der Kämmerer hat mit seiner Übersicht ein einprägsames Gesamtbild der Finanzsitution unserer Gemeinde gegeben und in seiner Zusammenfassung dem Gemeinderat eine klare Orientierungshilfe über 2016 hinaus für den Planungszeitraum 2017-2019 aufgezeigt.
Die Verwaltung hat ihre Forderungen zur Mitteleinstellung für ihren jeweiligen Aufgabenbereich am kostengünstigen Erhalt unserer Infrastruktur ausgerichtet.
Die Sanierung der Mittelschule und die Sanierung bzw. der Neubau von Kindergärten bilden in den kommenden Jahren den Investitionsschwerpunkt.

Die von unserem CSU-Kollegen Karl Mayer geforderten Haushaltsvorberatungen haben diesmal neben einer Klausurtagung in Kempten im dazu erweiterten Haupt- und Finanzausschuss stattgefunden und haben dort ohne Gegenstimme zur Vorlage des Kämmerers geführt.
Einsparungen wurden von keiner Fraktion des Gemeinderats angemeldet.

Gemeinsame Presseerklärung der Freien Wähler Elchingen und der Elchinger Umweltliste

Die Elchinger Umweltliste EULE hat am 5.12. gemeinsam mit den Freien Wählern Elchingen die folgende
Presseerklärung veröffentlicht:

Vertrauen in Arbeit des Bürgermeisters

Seit 2008 ist Herr Eisenkolb unser Bürgermeister. In dieser Zeit hat er gemeinsam mit einem aktiven und besonnenen Gemeinderat viel für die Gemeinde erreicht. Wir sprechen ihm aufgrund seiner bisher hervorragenden Arbeit unser Vertrauen aus.

In einer Bürgerversammlung ist der Bürgermeister unter anderem insoweit beansprucht, als dass er auf alle Fragen und Anregungen spontan, direkt und allgemeinverständlich reagieren muss. Dies ist im vorliegenden Fall gründlich misslungen, wenn auch sicherlich keine diffamierende Absicht vorlag.

Wir, die 'Elchinger Umweltliste' und die 'Freien Wählern Elchingen', wissen, dass er weit davon entfernt ist, abfällig zu denken oder Menschen abzuwerten. Das zeigt er in seiner täglichen Arbeit und im Umgang mit den Menschen.

Die Presseerklärung wurde von Johann Gröger (1. Vorsitzender FWE), Manfred Bittner (1. Vorsitzender EULE)
und den beiden Fraktionsvorsitzenden Josef Mayer und Reinhard Rotermund unterzeichnet.

Einhaltung von 'Tempo 30' in der Ulmer Straße und am Badberg

Die Elchinger Umweltliste EULE hat am 16.11. nach einer von Lore Kindermann und Uli Hollmann initiierten
Unterschriftenaktion zu einer besseren Einhaltung von Tempo 30 in der Straße vor der Grundschule Thalfingen den
folgenden Antrag zur Behandlung im Elchinger Gemeinderat gestellt und von den Vorsitzenden aller Fraktionen
mitunterzeichnen lassen:

Antrag

Die Fraktonen Elchinger Umweltliste, Freie Wähler Echingen, Unabhängige Freie
Wählergemeinschaft Elchingen, Christlich Soziale Union Elchingen und Dorfgemeinschaft
Oberelchingen beantragen eine fachliche Untersuchung von möglichen baulichen und
signaltechnischen Maßnahmen, die die Einhaltung des Tempolimits von 30 km/h in der
Badbergstraße und der Ulmer Straße in Thalfingen gewährleisten.

Begründung

Im Ortsteil Thalfingen wird insbesondere auf der Ulmer Straße und der Badbergstraße
die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h oft stark überschritten.
Dies gefährdet vor allem die Grundschüler, deren Schulweg die Ulmer Straße und
deren Überquerung einschließt, sowie die an der Badbergstraße wohnenden Kinder.
In einer in der Grundschule und im Kindergarten ausgelegten Unterschriftenliste haben
sich 84 Eltern dafür eingesetzt, dass durch bauliche Maßnahmen die Einhaltung der
Tempobegrenzung wahrscheinlicher wird.
Da auf der schmalen und steilen Badbergstraße bauliche Maßnahmen zur
Geschwindigkeitsreduzierung eventuell zu einer Gefährdung von Radfahrern führen
können, soll eine fachliche Untersuchung von geeigneten Maßnahmen vorgeschaltet
werden.

Anlagen
- Kopien der Unterschriftenlisten
- Bilder und 'Inselvorschläge' der Initiatoren der Unterschriftenlisten
- gGKVS ... Unfallverhütung durch Maßnahmen zum Geschwindigkeitsmanagement
- Bericht in der Augsburger Allgemeinen zur Installation von Tempomessgeräten
- Literaturverzeichnis zu Studien zur Wirksamkeit präventiver Geschwindigkeitsanzeigen
- Fahrradschutzstreifen

Die vier Jungstörche warten auf dem Kirchturm von St. Michael auf Nahrungslieferung

Die Elchinger Umweltliste freut sich, dass auch dieses Jahr wieder das Nest auf dem Kirchturm von St. Michael in Unterelchingen von einem Storchenpaar bezogen wurde und vier Störche inzwischen gesund aufgewachsen sind.
Die Aufnahmen stammen vom 16. Juli und zeigen, dass die Jungstörche das Nest demnächst verlassen können.

Storch auf St.Michael Storch auf St.Michael Storchenpaar auf St.Michael Storchenpaar auf St.Michael

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Absperrung des Spielplatzes 'Am Inselweg' in Thalfingen

Spielplatz am Inselweg in Thalfingen

Neben der Evangelischen Kirche St. Thomas und der Kindertagesstätte befindet sich ein Spielplatz der Gemeinde.
Der Spielplatz wird seit der Einrichtung der KITA von Eltern mit sehr kleinen Kindern stark genutzt z.B. nach dem Abholen von der KITA oder am Nachmittag.
Der Spielplatz hat zwei verschränkte Edelstahlgeländer als Abgrenzung zum Inselweg hin (siehe Bild).
Kleine Kinder mit 1-3 Jahren rennen nun häufig durch diese Absperrung und sind nach Überqueren des schmalen Fußwegs sofort auf der Straße. Dies geschah in der jüngsten Vergangenheit mehrmals.
Die Eltern haben bei einem Spurt z.B. von der Rutsche aus keine Chance rechtzeitig das Kind vorher einzufangen. Es gab bereits einen Beinaheunfall, weil ein Kind vor ein Auto lief und dieses nur noch gerade stoppen konnte.
Eine Mutter hat sich deshalb bereits an die Gemeinde gewandt und um Abhilfe gebeten. Ihr soll gesagt worden sein, dass sich das erst einmal ein Sachverständiger ansehen müsse.

Der Fraktionsvorsitzende der Eule hat in der Sitzung des Bau- und Umweltausschusses am 8. Juni 2015 auf die Gefahrenstelle hingewiesen und die Gemeinde zum Handeln aufgefordert, damit ein ungewolltes Verlassen des Spielplatzes durch Kleinkinder erschwert oder verhindert wird.
Bürgermeister Eisenkolb hat eine Überprüfung zugesichert.

Mobile Anlagen zur Anzeige von Geschwindigkeiten

Mehrere Bürger haben sich bei Mitgliedern der Elchinger Umweltliste über zu schnell fahrende Autos beklagt. Genannt wurden insbesondere die Ulmer Straße, der Weitfelder Weg und die obere Junginger Straße in Thalfingen sowie die Lange Straße, die Bahnhofstraße, die Hauptstraße und die Klosterstraße in Unterelchingen.
Um die Fahrerinnen und Fahrer der Autos auf ihre jeweils gefahrene Geschwindigkeit aufmerksam zu machen, hat die Fraktion der Eule eine Antrag auf Beschaffung von zwei mobilen Geschwindigkeitsanzeigen gestellt.

Messgerät Messgerät

Antrag

Die Frakton DIE EULE - Elchinger Umweltliste beantragt, zwei mobile Anlagen zur Anzeige von Geschwindigkeiten anzuschaffen.
Neben der gemessenen Geschwindigkeit sollten auf dem LED-Display Hinweise zur gefahrenen Geschwindigkeit in Textform bzw. über Smileys angezeigt werden können.

Begründung

Untersuchungen und Auswertungen der Datenspeicher der Messgeräte haben in vielen Gemeinden gezeigt, dass radargesteuerte Geschwindigkeitsanzeigen auf die überwiegende Mehrzahl der Fahrer disziplinierend wirken und den Verkehr nachhaltig bremsen.

Viele Bürgerbeschwerden zeigen, dass in Elchingen auf einigen Straßen die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h immer wieder deutlich überschritten wird.
Das bisher in Elchingen teilweise eingesetzte Gerät ist nicht ausreichend, um "Zuschnellfahrer" nachhaltig auf ihre überhöhte Geschwindigkeit hinzuweisen.

Das Anzeigen der gefahrenen Geschwindigkeit ist auch deshalb immer wieder wichtig, weil vielen Verkehrsteilnehmern aufgrund des Straßenausbaus nicht bewusst ist, wie schnell sie fahren.

Der Standort des Messgeräts muss immer wieder gewechselt werden, um einen Gewöhnungseffekt zu vermeiden.

Über einen Datenspeicher können z.B. die Höhe der gefahrenen Geschwindigkeiten und die Anzahl der Geschwindigkeitsmessungen pro Zeiteinheit ausgelesen und ausgewertet werden.

Auf der Gemeinderatssitzung am 8. Juni 2015 wurde nach kontroverser Diskussion gegen die Stimmen von CSU und DGO der Erwerb einer Geschwindigkeitsanzeigetafel beschlossen. Von der Dorfgemeinschaft Oberelchingen wurde die Anschaffung als unnötig bezeichnet und als unsinnige Geldausgabe bewertet.

Weitere Informationen zum Thema:

Bericht in der Neu-Ulmer Zeitung vom 16.06.2015

Bericht in der SÜDWEST PRESSE vom 12.06.2015

Barrierefreie Gestaltung von Fußwegen und Straßenübergängen

Mitglieder der Eule haben in einem Testlauf mit Rollstuhl- und Rollatorbenutzern in der Umgebung des Pflegeheims Haus Tobit in Thalfingen festgestellt, dass die Gehwege in einem schlechten Zustand sind und Straßenüberquerungen nur mit viel Kraftaufwand möglich sind.

Ausfahrt Pflegheim Haus Tobit Extreme Steigung am Bahnübergang Zu schräger und zu schmaler Gehweg in der Austraße Fußweg Ostseite Donaustraße

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Parken auf dem Bürgersteig zwingt zum Ausweichen auf die Straße Gehwegschäden sind Hindernisse für Rollatorbenutzer Gehwegtester in Aktion Gehwegtester in Aktion

Weitere Informationen zum Thema:

Bericht in der SÜDWEST PRESSE vom 22.04.2015

Die Fraktion der Elchinger Umweltliste Eule hat deshalb den folgenden Antrag bei der Gemeinde eingereicht:

Antrag

Die Fraktion DIE EULE - Elchinger Umweltlist beantragt, im Umfeld des Seniorenzentrums "Haus Tobit" die Gehwege und Straßenübergänge barrierefrei zu gestalten.

Dies betrifft insbesondere die folgenden Abschnitte:
- Donaustraße vom Übergang bei der evangelischen Kirche bis zur Elchinger Straße,
- Elchinger Straße zwischen der Donaustraße bis zur Junginger Straße,
- Junginger Straße vom südlichen Ende bis zum Zugang zur katholischen Kirche,
- Austraße von der Donaustraße bis zur Einmündung Angerstraße (Apotheke).

Die Fraktion DIE EULE - Elchinger Umweltlist beantragt, an der Ostseite der Donaustraße im Bereich der Einmündung der Eichenstraße an einem geeigneten Platz eine Sitzgelegenheit (Bank) einzurichten.

Begründung

Der genannte Bereich wird von Bewohnern des Hauses Tobit besonders stark frequentiert. Eine Begehung unsererseits zusammen mit Betroffenen hat ergeben, dass mit Rollstühlen und Rollatoren selbst mit Fremdunterstützung ein Vorwärtskommen nur sehr mühsam und alleine fast überhaupt nicht möglich ist.

Für die Betroffenen ist die Mobilität daher sehr eingeschränkt und eine Teilhabe am öffentlichen Leben nur bedingt möglich.

Die kritischsten Stellen in der Umgebung von Haus Tobit wurden in einer Übersichtskarte eingetragen und mit Bildern (siehe oben) belegt:

Übersichtskarte

Klostermuseum in Oberelchingen

In der am 20.4.2015 im Elchinger Gemeinderat vorgestellten Machbarkeitsstudie für ein Klostermuseum in Oberelchingen wird u.a. festgestellt, dass die vorhandenen Exponate nur eine gewisse lokale Relevanz aufweisen.
Vor dem Hintergrund bestehender Museen und Sammlungen fehle den aus der Klosterkirche stammenden Objekten die überregionale Anziehungskraft.

Reich Gottshauß Elchingen Anno 1619 Stifterbild Kloster Elchingen von 1684 Lithurgisches Gewand aus dem Fundus der Klosterkirche Thesenbild des Jahres 1773 von Joseph Wannenmacher

Zum Vergrößern auf das jeweilige Bild klicken!

Die Elchinger Umweltliste findet die Studie in sich sehr schlüssig und überzeugend.
Nur die Bewertung von Joseph Wannenmacher aus Tomerdingen als Maler mit eher lokaler Bedeutung und die Überbewertung der Ausstellungsojekte des Klostermuseums in Roggenburg kann die Eule nicht nachvollziehen.

Wannenmacher wurde von seinen Zeitgenossen hochgeschätzt. Von ihm stammen u.a. das Kardinalszimmer im Kloster Marchtal, das Deckengemälde der Wallfahrtskirche 'Ave Maria' in Deggingen, das Deckengemälde der Kirche St. Martinus in Donzdorf, die Freskierung im ehemaligen Dominikanerkloster in Rottweil, und bedeutsame Werke in der Franziskanerkirche, der St. Leonhardskirche und der Spitalkapelle St. Katharina in Schwäbisch Gmünd.
Sein größter Auftrag führte ihn in die Schweiz. Hier übernahm er 1758 die Ausmalung der Stiftskirche und der Bibliothek der Benediktinerabtei St. Gallen.

Die Anzahl der in der Oberelchinger Klosterkirche lagernden Objekte übertrifft deutlich die ausgestellten Objekte im Klostermuseum Roggenburg.

Im Inventurverzeichnis des Elchinger 'Kirchenschatzes' befinden sich 350 Artikel-Nummern.
Mit der Handwerkerfahne und dem Konventbild von Joseph Wannenmacher, dem 'Elchinger Blutgewand' das Abt Johannes Spägele 1632 trug als schwedische Soldaten die Klosterkirche stürmten, dem grünen Ornat von Gallus Keppler, der 1581 bis 1602 Abt in Elchingen war, einer frühen Ansicht des Klosters Oberelchingen von 1619, einem Stifterbild des Klosters von 1680 sowie einer prunkvollen Monstranz befinden sich viele Objekte von überregionaler Bedeutung in Oberelchingen, die unbedingt ausgestellt werden müssen.

Die Elchinger Umweltliste setzt sich dafür ein, das kulturelle Erbe des Reichsstiftes Elchingen zu erhalten und der breiten Öffentlichkeit in Oberelchingen zugänglich zu machen.
Das bedeutet für uns zur Erreichung dieses Ziels, einen Trägerverband aus Gemeinde, Pfarrei, Landkreis und Orten aus dem Herrschaftsbereich des ehemaligen Klosters Elchingen zu gründen.

Weitere Informationen zum Thema:

Homepage der 'Freunde des Klostermuseums Elchingen e.V.'

Bericht in der SÜDWEST PRESSE vom 22.06.2015

Bericht in der Neu-Ulmer Zeitung vom 23.04.2015

Bericht in der SÜDWEST PRESSE vom 22.04.2015

Ein Storchenpaar brütet wieder auf dem Kirchturm von St. Michael in Unterelchingen

Die Elchinger Umweltliste freut sich, dass auch 2015 wieder das Nest auf dem Kirchturm von St. Michael in Unterelchingen von einem Storchenpaar bezogen wurde.
Wir hoffen, dass das Wetter in diesem Jahr so gut ist, dass die jungen Störche in diesem Jahr gesund aufwachsen.

Storch auf St.Michael Storch auf St.Michael Storchenpaar auf St.Michael Storchenpaar auf St.Michael

Zum Vergrößern auf das jeweilige Bild klicken!

Änderung des Bebauungsplans 'Obere Mühlau' in Unterelchingen

Mit dem Beschluss des Gemeinderats vom 23.3.2015 wird eine Forderung der Elchinger Umweltliste umgesetzt, das Gebiet 'Obere Mühlau' zum allgemeinen Wohngebiet umzuwidmen.

Obere Mühlau Obere Mühlau

Die Eule begrüßt es, dass die Änderung im beschleunigten Verfahren durchgeführt wird und eine informelle Umweltprüfung eingeplant ist.

Die von Dipl.-Ing. Zint vorgestellte Bebauungmöglichkeit entspricht unseren Vorstellungen:

-  Die Situierung der Grundstücke und die Straßenführung ermöglichen eine kostengünstige Erschließung.
-  Die Grundstücke mit etwa 450 qm werden für junge Elchinger Familien bezahlbar sein.
-  Der vorgesehene Lärmschutz zur Umgehungsstraße wird ein ruhiges Wohnquartier entstehen lassen.
-  Die Bebauung kann in mehrere Abschnitte aufgeteilt werden, um insbesondere die Aufnahmefähigkeit
   des Kindergartens zu gewährleisten.

Die Elchinger Umweltliste hat sich dafür eingesetzt, dass die Vermarktung der Grundstücke von der Gemeinde durchgeführt wird, damit das Elchinger 'Einheimischenmodell' angewendet werden kann und junge Elchinger Familien die Möglichkeit erhalten, in ihrer Heimatgemeinde zu bauen.

Weitere Informationen zum Thema:

Bericht in der SÜDWEST PRESSE vom 25.03.2015

Bericht in der SÜDWEST PRESSE vom 26.03.2015

Sommerferienbetreung von Elchinger Kindern

Die EULE möchte - wie im Wahlprogramm vorgesehen - dass die Kinderbetreuung in den Ferien ausgebaut wird. Dies betrifft insbesondere die letzten beiden Wochen der Sommerferien, in denen es bisher kein entsprechendes Angebot in der Gemeinde gibt.

Im Mitteilungsblatt der Gemeinde Elchingen haben wir dazu aufgerufen, uns bei Bedarf eine Nachricht per Email an info@eule-elchingen.de zu senden.
Bis zum 12.05.2015 haben uns leider nur fünf Nachfragen nach einer Betreuungsmöglichkeit erreicht, so dass wir im Augenblick keine weiteren Maßnahmen für eine Konkretisierung des Projekts ergreifen können.

Nutzung des 1 Euro-Job-Systems in unserer Gemeinde

Unsere Gemeinderätin Karin Danzer hat für die EULE zusammen mit DGO, CSU und UFWG sowie FWE den folgenden Antrag verfasst, der am 11.02.2015 bei der Gemeindeverwaltung eingereicht wurde:

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

in einigen Gemeinden und Städten unseres Landkreises wird Asylbewerbern die Möglichkeit gegeben per 1 Euro-Job sich aktiv in das Gemeindeleben einzubringen. Die Lohnkosten trägt dabei das Landratsamt.

Wir bitten sie um Prüfung ob, wo und in welcher Anzahl in unserer kommunalen Verwaltung Asylbewerber eingesetzt werden können. Aus unserer Sicht bietet z.B. der Bauhof, die Gemeindebücherei, die Haustechnik der Schulen oder der Gemeindehallen hier durchaus vielfältige Einsatzpotentiale.

Gründe, die für eine Beschäftigung sprechen sind:
-  Erleichterung beim Erlernen der deutschen Sprache durch regelmäßiges sprechen
-  dadurch bessere Integration in das Elchinger Gemeindeleben
-  Integration in die Arbeitswelt
-  Abbau von Vorurteilen gegenüber fremden Kulturen durch Begegnung mit der Kultur
-  Förderung eines Miteinanders zwischen Elchinger Bürgern und den Asylbewerbern
-  ein geregelter Tagesablauf für den Beschäftigten

Seit September 2014 unterstützen zwei Asylbewerber die Angestellte der Haustechnik im Haus Tobit. Die zwei Männer sind stets pünktlich (sie fahren bei Wind und Wetter morgens mit dem Fahrrad von Unterelchingen nach Thalfingen) und führen Arbeitsaufträge nach Anleitung ordentlich durch. Arbeiten, die seit langem auf der "To-do-Liste" standen konnten durch die Unterstützung erledigt werden.

Bei der Auswahl von Asylbewerbern kann der "Freundeskreis Asyl" unterstützend mitwirken.

Eine Rückmeldung seitens der Gemeindeverwaltung erwarten wir bis Ende April 2015.

Weitere Informationen zum Thema:

HartzIV.org: 1 EURO Job Informationen

FAZ: Jobs für Flüchtlinge stoßen auf Lob und Skepsis

Transatlantisches Freihandelsabkommen - Schutz der kommunalen Selbstverwaltung

Auf Veranlassung der Elchinger Umweltliste haben die Fraktionsvorsitzenden

Dr. Reinhard Rotermund für die Fraktion  Die Eule - Elchinger Umweltliste,
Josef Mayer für die Fraktion  Freie Wähler Elchingen und
Bernd Schwertfeger für die Fraktion  Christlich Soziale Union

im Oktober 2014 den folgenden Beschluss-Antrag in den Elchinger Gemeinderat eingebracht:

Der Gemeinderat der Gemeinde Elchingen setzt sich uneingeschränkt für die kommunale Selbstverwaltung, für den Schutz und Fortbestand der kommunalen Daseinsvorsorge und der kommunalen Kultur- und Bildungspolitik ein.

Der Gemeinderat beobachtet mit großer Sorge die aktuellen Meldungen um das derzeit von der EU-Kommission mit den USA hinter verschlossenen Türen verhandelte Transatlantische Freihandelsabkommen (TTIP) sowie das Handelsabkommen mit Kanada (CETA).

Alle Anzeichen deuten daraufhin, dass diese Verhandlungen negative Auswirkungen für das kommunale Handeln, z.B. bei der öffentlichen Auftragsvergabe, bei der Gestaltung der regionalen Energieversorgung, dem kommunalen Umweltschutz, der Förderung und Unterstützung der Kultur und der Erwachsenenbildung (z.B.: Volkshochschulen) nach sich ziehen könnten.

Der Gemeinderat Elchingens fordert von der EU-Kommission, dem Europaparlament, der Bundesregierung und der Landesregierung in den Verhandlungen darauf Einfluss zu nehmen, dass die aktuellen Verhandlungen mit größtmöglicher Transparenz und Öffentlichkeit zu führen sind, keinerlei Eingriffe in die kommunale Selbstverwaltung der Städte und Gemeinden vorgenommen werden, die kommunale Daseinsvorsorge sowie Kultur und Bildung nicht Gegenstand der Verhandlungen sein dürfen.

Der Gemeinderat begrüßt ausdrücklich den Beschluss des Hauptausschusses des Deutschen Städtetages vom 12.02.2014 in dieser Angelegenheit und schließt sich den darin gestellten Erwartungen und Forderungen an.

Dem Antrag stimmten alle anwesenden Mitglieder des Elchinger Gemeinderats zu.

Weitere Informationen zum Thema:

Beschluss Deutscher Städtetag Februar 2014 - pdf-Datei

Gemeinsames Positionspapier der kommunalen Spitzenverbände Oktober 2014 - pdf-Datei

Kritsche Stellungnahmen zu TTIP:

Compact.de Demokratie in Aktion zu TTIP

TTIP: Eine Wahnsinnstat - ZEIT ONLINE - Die Zeit

Bericht der SÜDWESTPRESSE zu TTIP am 24.02.2015: Fesseln für die Kommunalpolitik durch das Freihandelsabkommen

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